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Dramatischer Gartenunfall: Mann (59) beim Kirschenpflücken von Metallstange durchbohrt

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 25.06.2024 21:20

VIKOS. Ein Mann (59) aus Tschechien half in einem griechischen Dorf beim Kirschenpflücken im Garten. Dabei kam es zu einem schrecklichen Unfall.

Symbolbild: Andreas/stock.adobe.com
Symbolbild: Andreas/stock.adobe.com

Als der 59-Jährige die Leiter bestieg und den Korb an der obersten Sprosse befestigte, ahnte er noch nicht, dass ihn wenige Minuten später ein Unglück ereilen würde. Der Mann stürzte unkontrolliert in die Tiefe und landete unglücklich auf einer Metallstange, die einen jungen Kirschbaum stützte.

Ein Wunder der modernen Medizin

Die Metallstange durchbohrte den Brustkorb des Familienvaters, durchdrang beide Lungenflügel und verfehlte das Herz nur um wenige Millimeter. Ein herbeigeeilter Freund riet ihm glücklicherweise davon ab, die Stange selbst herauszuziehen. Stattdessen wurden sofort Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr musste zunächst mit einer Hydraulikschere die Enden der Stange kürzen, um ihn transportieren zu können.

Fünfstündige Notoperation

Im Krankenhaus kämpften die Ärzte um das Leben des Verletzten. In einer komplizierten und fünfstündigen Notoperation gelang es den Chirurgen, die Stange zu entfernen, ohne weitere lebenswichtige Organe zu beschädigen. Nach zwei Wochen im Krankenhaus konnte der 59-jährige Tscheche endlich nach Hause entlassen werden. Er hat das Unglück ohne bleibende Schäden überstanden und ist wohlauf. „Ich hatte unfassbares Glück,“ erklärte der Mann, „wenn ich jemals wieder Kirschen pflücke, dann höchstens an einem kleineren Baum – oder ich lasse sie pflücken.“

Mehr als 40 Gartenunfälle in Österreich pro Tag

Bei Gartenarbeiten kommt es pro Jahr in Österreich zu mehr als 16.000 Unfällen, die eine Krankenhausbehandlung erfordern, so die Unfalldatenbank des KFV. Das entspricht über 40 Gartenunfälle täglich. Häufigste Unfallursachen sind Stürze und unsachgemäße Handhabung von Gartengeräten wie Rasenmährobotern, die oft unterschätzt werden. Besonders betroffen sind die Hände, die bei rund einem Drittel der Verletzungen involviert sind, gefolgt von Arme und Beine bei über der Hälfte der Fälle.


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