Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RIVA DEL GARDA. Ein Badeausflug am Gardasee endete für eine Mutter und ihren Sohn in einer Tragödie. Hanna S. (57) und ihr Sohn Oleksiy (19) waren am Dienstagnachmittag, 17. Juli, zum See aufgebrochen, jedoch kehrten sie nicht wie geplant nach Rovereto zurück. Ihr Lebensgefährte alarmierte die Rettungskräfte, die sofort eine umfangreiche Suchaktion starteten.

Symbolbild: Balate Dorin/stock.adobe.com
Symbolbild: Balate Dorin/stock.adobe.com

Polizei, Feuerwehr, Küstenwache und Taucher der Berufsfeuerwehr waren an der Suche beteiligt und konzentrierten sich auf den Bereich zwischen Lido und der Spiaggia Sabbioni. Nach intensiven Suchmaßnahmen wurden die leblosen Körper von Hanna S. und Oleksiy in einer Tiefe von circa 18 Metern im Wasser nahe Riva del Garda gefunden. Noch ist unklar, wie es zu dieser Tragödie kommen könnte. Medienberichten zufolge soll es bei dieser Stelle wohl schon öfters zu tragischen Unfällen gekommen sein.

Baden wegen Strömungen gefährlich

Aufgrund der starken Strömungen und Temperaturschwankungen ist der Bereich im Gardasee, wo Taucher nach Hanna S. und ihrem Sohn suchten, äußerst gefährlich. Der See ist hier nur wenige Meter vom Ufer entfernt bereits über acht Meter tief. Ein erfahrener Rettungsschwimmer vor Ort warnt: „Es ist ein Gebiet, das schon in der Vergangenheit mehreren Badegästen zum Verhängnis wurde, die plötzlich auf den Grund gesunken sind.“

Mutter und Sohn flüchteten aus Ukraine

Hanna S. und ihr Sohn Oleksiy waren aus der Ukraine geflohen, um dem Krieg in ihrer Heimat zu entkommen. In Italien suchten sie Schutz und bauten sich ein neues Leben auf. Sie hatten in Rovereto, einer Stadt in der Nähe von Trento, eine vorübergehende Unterkunft gefunden. Medienberichten zufolge arbeitete Hanna S. als Betreuerin und Oleksiy als Servicekraft in der Gastronomie.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Österreichs Kulturerbe wächst: Diese sechs Traditionen sind neu

Österreichs Kulturerbe wächst: Diese sechs Traditionen sind neu

ÖSTERREICH. Das Kulturerbe-Verzeichnis in Österreich wächst auf 188 Einträge. Neu dabei sind unter anderem das Jodeln, die Wiener Wurstelpraterkultur ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Dieses alte Bahnareal wird Wiens größtes Renaturierungsgebiet

Dieses alte Bahnareal wird Wiens größtes Renaturierungsgebiet

WIEN. Auf rund 90 Hektar soll in Wien-Breitenlee wertvoller Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen gesichert werden. Dafür werden auch ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Ohne Felller: Das ist das ÖSV-Aufgebot für den Saisonauftakt in Sölden 2026

Ohne Felller: Das ist das ÖSV-Aufgebot für den Saisonauftakt in Sölden 2026

SÖLDEN. Der ÖSV hat seine Starter für den Weltcup-Auftakt in Sölden nominiert. Jakob Eisner feiert in Sölden sein Weltcup-Debüt, Nina Astner ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Vor Bayern-Kracher: RB Leipzig gibt Baumgartner-Update

Vor Bayern-Kracher: RB Leipzig gibt Baumgartner-Update

LEIPZIG. Am kommenden Samstag kommt es in der Deutschen Bundesliga zum Topspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig. Einen Tag vor der Partie ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Helene Fischer veröffentlicht neue Single „Warum“

Helene Fischer veröffentlicht neue Single „Warum“

DEUTSCHLAND. Helene Fischer meldet sich mit neuer Musik zurück. Nach dem Erfolg ihrer Singles „Heute Nacht“ und „An meiner Seite“ erscheint ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Keine Schaltsekunden mehr: Weltzeit wird umgestellt

Keine Schaltsekunden mehr: Weltzeit wird umgestellt

WELT. Die Generalkonferenz für Maß und Gewicht hat beschlossen, die Schaltsekunde zum 20. Mai 2027 abzuschaffen. Künftig soll erst eine Abweichung ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Weitere Beiträge