Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

USA. Präsident Joe Biden hat überraschend seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2024 zurückgezogen. In einer Ankündigung am Sonntagmorgen, dem 21. Juli 2024 erklärte Biden, dass er nicht mehr für eine zweite Amtszeit kandidieren werde. Diese Entscheidung kam nach wochenlangen Spekulationen und zunehmendem Druck aus seiner Partei. Biden begründete seinen Rückzug mit der Notwendigkeit, frische Führung zuzulassen und die Partei zu stärken.

Foto: KENT NISHIMURA / AFP / picturedesk.com
Foto: KENT NISHIMURA / AFP / picturedesk.com

Mit Bidens Rückzug wird Vizepräsidentin Kamala Harris zur führenden Kandidatin der Demokraten. Harris, die am Sonntag umgehend ihre Präsidentschaftskampagne organisierte, erhielt bereits Unterstützung von wichtigen Demokraten. Unter anderem haben die Gouverneure Gretchen Whitmer aus Michigan und Andy Beshear aus Kentucky öffentlich erklärt, dass sie hinter Harris stehen. Whitmer lobte Harris als „verlässliche Kandidatin“ und betonte, dass sie „die beste Chance“ habe, Donald Trump zu besiegen.

Kamala Harris wäre erste US-Präsidentin

Biden kann die Kandidatur der Demokraten jedoch nicht einfach an Harris weitergeben. Die Entscheidung über die Nominierung für das Weiße Haus muss auf dem Nominierungsparteitag getroffen werden, der am 18. August beginnt. Etwa 4000 Delegierte, die ursprünglich für Biden stimmen sollten, werden dort ihre Stimme abgeben müssen. Für Kamala Harris beginnt nun die anspruchsvolle Aufgabe, ihre Position als führende Kandidatin zu festigen und die Unterstützung der Demokraten zu sichern. Sie muss sich in den verbleibenden 100 Tagen bis zur Wahl auf eine umfassende Kampagne vorbereiten, um die Partei zu einen und die Wähler zu überzeugen. 

Internationale Reaktionen und zukünftige Herausforderungen

Die internationalen Reaktionen auf Bidens Rückzug sind gemischt. Chinas Nachrichtenagentur Xinhua kritisierte die US-Politik und bezeichnete sie als chaotisch und von Geldinteressen geprägt. Im Gegensatz nannte Luxemburgs Außenminister Xavier Bettel Bidens Entscheidung „schwierig und mutig“. Kamala Harris würde nicht nur als erste Frau ins Amt einziehen, sondern auch als erste Person mit asiatischen Wurzeln.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden