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WIEN. Ein 22-jähriger Mann ist am Dienstagabend, 30. Juli, bei einem tragischen Unfall in Wien-Hernals ums Leben gekommen. Der 22-Jährige war mit dem E-Scooter unterwegs, als er mit einer Straßenbahn kollidierte. Er erlitt dabei tödliche Kopfverletzungen.

Symbolbild: blackday/stock.adobe.com
Symbolbild: blackday/stock.adobe.com

Der Unfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr, als der junge Mann mit seinem E-Scooter die Geblergasse in Richtung Wattgasse entlangfuhr. An der Kreuzung mit der Rosensteingasse kam es zum fatalen Zusammenstoß mit einer Straßenbahn der Linie 9. Der 22-Jährige hatte der Straßenbahn die Vorfahrt genommen, wodurch es trotz einer Vollbremsung zur Kollision kam.

Schwere Verletzungen und Rettungsversuche

Der Aufprall verursachte bei dem jungen Mann schwere Kopfverletzungen. Sofort herbeigerufene Rettungskräfte versorgten den Verunglückten noch vor Ort notfallmedizinisch und brachten ihn umgehend in den Schockraum eines Krankenhauses. Trotz aller Bemühungen erlag er dort wenig später seinen Verletzungen.

Betroffenheit und Krisenintervention

Der Fahrer der Straßenbahn steht unter Schock und wird vom internen Kriseninterventionsteam der Wiener Linien betreut. „Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verunglückten“, äußerten die Wiener Linien in einer offiziellen Stellungnahme. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von der Polizei untersucht.

E-Scooter werden immer beliebter

E-Scooter sind insbesondere in Städten sehr beliebt, da sie ein flexibles und umweltfreundliches Transportmittel sind. Über Apps können diese kleinen, elektrisch betriebenen Fahrzeuge unkompliziert ausgeliehen und genutzt werden. Die einfache Verfügbarkeit hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen auf E-Scooter umsteigen, um den oft stressigen Verkehr und Parkplatzprobleme in urbanen Gebieten zu umgehen. Im Vergleich zum Fahrrad tragen nur wenige E-Scooter-Fahrer einen Helm. Ob der 22-jährige Mann einen Helm getragen hat, ist nicht bekannt.


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