Junge Wanderin (23) stundenlang kopfüber in Felsspalte gefangen
AUSTRALIEN. Eine Wanderung im Hunter Valley in Australien nahm für eine junge Frau ein dramatisches Ende. Das Handy der 23-jährigen Wanderin fiel in eine Felsspalte. Als sie versuchte dieses zu bergen, stürzte sie selbst in den Spalt.

Die junge Frau war mehrere Stunden kopfüber gefangen, bevor Rettungskräfte sie nach einer aufwendigen Bergungsaktion befreien konnten.
Handy war Auslöser für Sturz
Medienberichten zufolge verlor die Frau, die im Hunter Valley in New South Wales unterwegs war, während der Wanderung ihr Handy. Beim Versuch, ihr Smartphone aus einer etwa drei Meter tiefen Felsspalte zu holen, rutschte sie ab und geriet selbst in die enge Felsformation. Dabei blieb sie unglücklich in einer S-förmigen Biegung stecken.
Herausfordernde Rettungsaktion
Die Bergung der Frau stellte sich als äußerst schwierig heraus. Mehrere große Felsen mussten bewegt werden, darunter ein Felsbrocken mit einem Gewicht von rund 500 Kilogramm, der den Zugang zu der Wanderin versperrte. Trotz der schnellen Alarmierung dauerte es mehrere Stunden, bis die Rettungskräfte die Frau aus ihrer misslichen Lage befreien konnten. Zuvor hatten Freunde der Frau vergeblich versucht, ihr selbst zu helfen.
Glück im Unglück
Nach sieben Stunden war die Rettungsaktion schließlich erfolgreich. Die junge Frau, die während der gesamten Zeit kopfüber zwischen den Felsen hing, erlitt nur leichte Verletzungen. Sie kam mit einigen Kratzern und Prellungen davon und wurde zur Sicherheit medizinisch untersucht.
Handy bleibt in der Felsspalte
Trotz des erfolgreichen Einsatzes konnte das Handy der Frau nicht geborgen werden. Die Wanderin zeigte sich dankbar für die schnelle und koordinierte Rettung der Rettungskräfte.


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