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AUSTRALIEN. An einem beliebten Badeort in der Nähe von Karratha, Westaustralien, wurde ein 26-jähriger Tourist von einem Steinfisch gestochen. Der Vorfall ereignete sich in der flachen Bucht Hearson's Cove, etwa 1.500 Kilometer nördlich von Perth. Der Steinfisch, bekannt als der giftigste Fisch der Welt, löste bei dem Mann starke Schmerzen und schwere Symptome aus.

Symbolbild: Klaus/stock.adobe.com
Symbolbild: Klaus/stock.adobe.com

Berichten zufolge hielt sich der Tourist etwa 100 Meter vom Ufer entfernt im hüfthohen Wasser auf, als er versehentlich mit seiner Hand den Fisch berührte. Der Fisch stach zu und löste sofort eine starke Schwellung und intensive Schmerzen aus, die sich von der Hand über den Arm bis zur Brust und zum Herzen ausbreiteten.

Tourist fuhr selbst ins Krankenhaus

Trotz der intensiven Schmerzen gelang es dem Verletzten, selbst ins Krankenhaus zu fahren. Da er seine verletzte Hand nicht benutzen konnte, wurde die Fahrt zur Herausforderung. Vor Ort wurde er sofort behandelt, wobei die Hand in heißem Wasser und Essig eingeweicht wurde, um die Auswirkungen des Gifts zu lindern.

Erfolgreiche Behandlung dank Gegengift

Zunächst wurde ein Protokoll für Schlangenbisse aktiviert, da der Fisch nicht direkt identifiziert werden konnte. Nach einer umfassenden Untersuchung bestätigten die Ärzte jedoch, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Steinfischstich handelte. Ein Gegengift für diese Art von Verletzungen ist seit den 1950er Jahren verfügbar, wodurch schwere Komplikationen vermieden werden konnten.

Häufig, aber gefährlich

Steinfische sind in den tropischen Gewässern Nordaustraliens weit verbreitet. Durch ihre außergewöhnliche Tarnung, die sie wie ein Stück Fels erscheinen lässt, sind sie schwer zu erkennen. Obwohl tödliche Stiche durch die Existenz eines Gegengifts selten geworden sind, können sie schwere Symptome wie Herz- und Atemprobleme oder Muskelzerfall hervorrufen. Experten raten Badegästen, in gefährdeten Gebieten Schutzkleidung wie Wasserschuhe zu tragen und bei Stichen sofort medizinische Hilfe zu suchen.


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