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POREC/KROATIEN. Die österreichische Handballnationalmannschaft zeigte auch im dritten Spiel bei der Weltmeisterschaft in Kroatien, Dänemark und Norwegen ein gutes Spiel. Die Spieler von Trainer Ales Pajovic fordern Rekordmeister Frankreich über weite Strecken und unterliegen mit 35:27.

Trainer Ales Pajovic war trotz der Niederlage gegen Frankreich zufrieden mit der Mannschaftsleistung; Foto: gerd2709

Bereits vor dem Spiel war klar, dass Österreich fix in der Hauptrunde steht und mindestens zwei Punkte aus der Gruppenphase mitnehmen kann. Gegen den sechsfachen Weltmeister gingen Hutecek, Frimmel und Kollegen als krasse Außenseiter in die Partie.

Guter Start der Österreicher und Schockmoment

Die österreichische Mannschaft hielt zu Beginn gut mit dem amtierenden Europameister mit. Immer wieder konnten die Österreicher den Rückstand auf ein oder zwei Tore begrenzen.

Nach dem Tor zum 7:5 gab es dann wieder einen Schockmoment für Österreich. Lukas Herburger knöchelte um und humpelte vom Spielfeld. Doch der Deutschlandlegionär biss die Zähne zusammen, ließ sich seinen Knöchel tapen und stand wenig später wieder in den Abwehrreihen der Österreicher.

Pausenstand 15:19

Für Constantin Möstl gab es gegen die großgewachsenen Franzosen wenig zu halten. Auch HC Linz AG Torhüter Florian Kaiper, der gegen Ende der ersten Halbzeit ins Tor kam, erging es wenig besser.

Die französische Mannschaft stellte in einer turbolenten Phase mit Zwei-Minuten-Strafen auf beiden Seiten von 9:7 auf 13:7. Die Spieler von Trainer Ales Pajovic steckten aber nicht auf und konnten den Vorsprung noch etwas verkürzen. Mit 15:19 ging man in die Pause.

 Starke zweite Halbzeit

Die österreichischen Handballer machten dem Europameister in der zweiten Halbzeit das Leben schwer. Zu Beginn des zweiten Durchgangs verkürzte Österreich den Rückstand zeitweise auf zwei Tore. Den Franzosen war es nicht so wie in den ersten beiden Spielen gegen Katar und Kuwait möglich, das Spiel frühzeitig zu entscheiden.

Gegen Ende der Spielzeit schlichen sich aber einfache Abspielfehler ein, die von Frankreich sofort ausgenutzt wurden. HC Linz AG Tormann Florian Kaiper konnte noch mit der einen oder anderen Parade glänzen. Sein Ex-Mannschaftskollege Nicholas Paulnsteiner, der für Janko Bozovic ins Team nachrückte, erzielte seinen ersten Treffer bei einer Weltmeisterschaft.

Frankreich gewann schließlich 35:27. Die Österreicher forderten den Europameister lange Zeit und man kann trotz der Niederlage mit dem Spiel zufrieden sein. Spieler des Spiels wurde Dika Mem, der mit sechs Treffern gemeinsam mit Mannschaftskollege Thibaud Briet, bester Werfer seines Teams war. Kapitän Sebastian Frimmel erzielte wie schon gegen Katar die meisten Tore im Team der Österreicher (5 Treffer).

 Ab Dienstag geht es in Varazdin (CRO) in der Hauptrunde weiter. Gegner werden Ungarn, Niederlande und voraussichtlich Nordmazedonien sein.


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