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KRETA. Die griechischen Behörden suchen seit mehreren Tagen nach einem 21-jährigen deutschen Touristen, der auf der Insel Kreta verschwunden ist. Johann W., der seinen Urlaub in Chania verbrachte, startete am vergangenen Donnerstag eine Wanderung in den Weißen Bergen und kehrte nicht zurück. Sein letztes Lebenszeichen wurde in der Nähe des Gigilos-Gipfels registriert, einer der anspruchsvollsten und gefährlichsten Routen in der Region.

Symbolbild: Mindaugas/stock.adobe.com
Symbolbild: Mindaugas/stock.adobe.com

Die Familie des vermissten Studenten hat die Behörden alarmiert, nachdem er nicht zurückkehrte. Besonders besorgniserregend ist, dass das letzte bekannte Signal von einer abgelegenen und schwer zugänglichen Bergregion stammt. Die Suche konzentriert sich deshalb auf den Bereich um die Samaria-Schlucht, Omalos und Paleochora.

Rettungseinsatz unter schwierigen Bedingungen

Ein groß angelegter Rettungseinsatz wurde eingeleitet, an dem neben der Polizei und Feuerwehr auch die Spezialeinheit EMAK sowie freiwillige Helfer beteiligt sind. Drohnen wurden eingesetzt, um unzugängliche Gebiete aus der Luft abzusuchen. Am späten Nachmittag musste die Suche jedoch unterbrochen werden, da dichte Nebelschwaden die Sicht erheblich einschränkten.

Herausfordernde Wetterbedingungen

Die schwierigen Wetterverhältnisse in den Höhenlagen der Weißen Berge erschweren die Suchaktion zusätzlich. Oberhalb von 1.000 Metern liegt Schnee, die Temperaturen fallen unter den Gefrierpunkt, und starke Winde behindern die Rettungsteams. Neben der Suche im Gebirge werden auch die Küstenregionen von Agia Roumeli bis Paleochora überprüft, um jede mögliche Spur des Vermissten zu verfolgen.

Familie ist auf Kreta

Die Familie des jungen Deutschen ist mittlerweile nach Kreta gereist und verfolgt die Suche mit Sorge. Die Schwester des 21-Jährigen meldete sich auf Facebook mit einem emotionalen Aufruf, in dem sie um Unterstützung bei der Suche nach ihrem Bruder bittet.


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