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KROATIEN. Ein Fisch sorgt an der Adria für Aufregung: der giftige Hasenkopf-Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus), ursprünglich aus tropischen Gewässern stammend, breitet sich zunehmend aus und bedroht auch beliebte Urlaubsregionen.

Symbolbild: Sakis Lazarides/stock.adobe.com
Symbolbild: Sakis Lazarides/stock.adobe.com

Zuletzt wurde der Kugelfisch in der kroatischen Bucht von Medulin, einem Hotspot für Touristen, entdeckt.

Gefahr durch Bisse und tödliches Nervengift

Der Fisch trägt das hochtoxische Nervengift Tetrodotoxin, das bereits zu schweren Verletzungen geführt hat. Bisse dieses Fisches können Lähmungen, Atemstillstand und im schlimmsten Fall den Tod verursachen. Besonders Fischer und Angler, die den Fisch versehentlich fangen, sind gefährdet. Da der Kugelfisch keine natürlichen Feinde hat, breitet er sich schnell aus und kommt immer näher an die Küstenregionen.

Bedrohung für Umwelt

Neben der direkten Gefahr für den Menschen stellt der Kugelfisch auch eine Bedrohung für die lokale Flora und Fauna dar. Durch seine rapide Vermehrung und das Fehlen natürlicher Fressfeinde könnte er das ökologische Gleichgewicht des Mittelmeers durcheinanderbringen. Der Klimawandel trägt zur Verbreitung des Fisches bei, da steigende Wassertemperaturen ideale Bedingungen für seine Ausbreitung schaffen.

Giftiger Fisch in Kroatien: Das müssen Urlauber wissen

In Kroatien wurde der giftige Fisch bereits vermehrt gesichtet. Der Kugelfisch könnte nicht nur für Badegäste gefährlich sein, sondern bedroht auch die regionale Fischerei. Urlauber sollten wachsam bleiben, da der Kugelfisch auch in flachen Küstengebieten anzutreffen ist. Wissenschaftler fordern verstärkte Maßnahmen, um die Ausbreitung des Fisches zu stoppen. Ohne entsprechende Schutzmaßnahmen könnte der Kugelfisch bald in weiteren Regionen des Mittelmeers zu einer ernsten Bedrohung werden. Für Fischer, Angler und Urlauber bleibt daher nur eines: Wachsamkeit und Vorsicht.


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