Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

NIEDERÖSTERREICH. Vorsicht beim Online-Kauf von Heizmaterial. Kriminelle nutzen die Heizsaison aus, um über betrügerische Online-Shops hohe Summen zu ergaunern. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

Symbolbild: Irina/stock.adobe.com
Symbolbild: Irina/stock.adobe.com

Cyber-Kriminelle erstellen professionell wirkende Websites, die auf den ersten Blick seriös erscheinen. Sie locken mit sehr günstigen Preisen und schnellen Lieferzeiten. Nach der Bestellung verlangen sie eine Vorauszahlung, liefern jedoch nie die bestellte Ware. Das Geld der Käufer verschwindet auf ausländischen Konten und ist meist nicht mehr rückholbar.

Anbieter genau prüfen

Um zu überprüfen, ob die Webseite vertrauenswürdig ist, gibt es einige Dinge, worauf man achten sollte. Beispielsweise ist ein fehlendes oder fehlerhaftes Impressum ein deutliches Warnsignal. Käufer sollten die Angaben im Impressum immer genau prüfen und bei Zweifeln vom Kauf Abstand nehmen. Zusätzlich empfiehlt sich eine Online-Suche nach dem Namen des Shops in Kombination mit Begriffen wie „Betrug“, „Fake“ oder „Erfahrung“. Negative Erfahrungsberichte anderer Konsumenten sind häufig ein klarer Hinweis auf unseriöse Anbieter.

Vorsicht bei unrealistischen Preisen

Extrem niedrige Preise wirken verlockend, sind aber ein weiteres Merkmal für betrügerische Shops. Wer Angebote findet, die deutlich unter dem marktüblichen Durchschnitt liegen, sollte besonders vorsichtig sein. Kein seriöser Händler kann Pellets oder Brennholz zu Dumpingpreisen anbieten, ohne dabei selbst Verluste zu machen.

Vorauszahlungen unbedingt vermeiden

Ein weiteres Warnsignal ist die Zahlungsabwicklung. Manche Shops geben zunächst verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an, akzeptieren am Ende jedoch nur Vorkasse per Banküberweisung. Diese Methode bietet keinerlei Käuferschutz. Im Falle eines Betrugs kann das überwiesene Geld in der Regel nicht zurückgeholt werden. Käufe sollten daher nur über sichere Zahlungsarten wie Kreditkarte oder Treuhanddienste erfolgen. Auch bei Käufen über Online-Kleinanzeigen ist erhöhte Vorsicht geboten. Betrüger versuchen häufig, die Kommunikation von der Plattform wegzulenken – etwa auf E-Mail oder WhatsApp. Käufer sollten sich darauf nicht einlassen und den Kauf ausschließlich über die Plattform abschließen. Wenn sich der Verkäufer weigert, ist das ein klares Anzeichen für Betrugsabsicht.


Mehr zum Thema


Weitere Beiträge

Zauner wagt Premiere: Bad Ischler Kult-Konditorei sperrt in Innsbruck auf

Zauner wagt Premiere: Bad Ischler Kult-Konditorei sperrt in Innsbruck auf

INNSBRUCK/BAD ISCHL. Fast 200 Jahre blieb Zauner Bad Ischl treu. Jetzt eröffnet die Kult-Konditorei erstmals einen eigenen Standort außerhalb ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Vorsicht beim Klopapierkauf: Mit diesem dreisten Trick wird abgezockt

Vorsicht beim Klopapierkauf: Mit diesem dreisten Trick wird abgezockt

PLAUEN/DEUTSCHLAND. Eine 82-jährige Frau sollte nach einem Werbeanruf Toilettenpapier und Küchenrollen im Wert von mehr als 1.000 Euro kaufen. ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Pink Lake am Wörthersee: 2027 steigt das große Jubiläum

Pink Lake am Wörthersee: 2027 steigt das große Jubiläum

KLAGENFURT. Eine Woche lang feierte die LGBTQ-Community beim Pink Lake am Wörthersee. 2027 kehrt das Festival zurück – dann steht das 20-Jahr-Jubiläum ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Motel One übernimmt bekanntes Salzburger Hyperion Hotel

Motel One übernimmt bekanntes Salzburger Hyperion Hotel

SALZBURG. Betreiberwechsel in prominenter Salzburger Lage: Mit 1. September 2026 übernimmt die Motel One Group das bisherige HYPERION Hotel ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Dominic Thiem & Co. setzen auf Padel: smash expandiert kräftig

Dominic Thiem & Co. setzen auf Padel: "smash" expandiert kräftig

ÖSTERREICH. Die Padel-Marke „smash“ wächst nur wenige Monate nach dem Start kräftig. 25 Courts sind bereits in Betrieb oder Bau, weitere ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Fast 30 Jahre nach Tat: Schuldspruch im Tupac-Mord

Fast 30 Jahre nach Tat: Schuldspruch im Tupac-Mord

LAS VEGAS/VEREINIGTE STAATEN. Ein Geschworenengericht in Las Vegas hat Duane Keith Davis am 31. August 2026 des Mordes an Rapper Tupac Shakur ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Weitere Beiträge