Mega-Fund in Bayern: 400 Cannabispflanzen in Kleintransporter auf der A6 – Fahrer stand unter Drogen
DEUTSCHLAND. Schleierfahnder stoppten auf der A6 einen Kleintransporter mit italienischer Zulassung und machten einen Schockfund: Über 400 Cannabispflanzen waren geladen. Drei Italiener sind tatverdächtig.

Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus führten kürzlich auf der Bundesautobahn A6 in Fahrtrichtung Landesgrenze eine verdachtsunabhängige Kontrolle durch. Im Visier der Beamten: Ein Kleintransporter mit italienischer Zulassung.
400 Pflanzen und drei Tatverdächtige
Bei der Überprüfung der Ladefläche des Transporters machten die Fahnder einen Mega-Fund: In vier Kartons befanden sich über 400 Cannabispflanzen. Im Fahrzeug befanden sich drei männliche italienische Staatsangehörige.
Die Männer gaben an, auf dem Weg von Mailand zur Cannabismesse „Cannafest Prag 2025“ gewesen zu sein, um die Pflanzen dort auszustellen. Die Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf. ordnete die Beschlagnahme der Pflanzen an.
Alle drei Insassen stehen nun im Verdacht des Handeltreibens mit Cannabis sowie der unerlaubten Durchfuhr von Cannabis nach dem Konsumcannabisgesetz.
Fahrer unter Drogeneinfluss
Die Ermittlungen ergaben zudem einen Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz: Der italienische Fahrzeugführer gab zu, vor Fahrtantritt Cannabis konsumiert zu haben. Ein Drogenvortest reagierte positiv, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet wurde.
Auch die beiden Mitfahrer standen unter dem Einfluss von Cannabis. Ihnen allen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


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