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LONDON. Nach der 1:2-Niederlage gegen Manchester United kritisiert Oliver Glasner ausbleibende Verstärkungen im vergangenen Transferfenster. Sein Vertrag bei Crystal Palace läuft mit Saisonende aus.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Manchester United kritisiert Oliver Glasner ausbleibende Verstärkungen im vergangenen Transferfenster. Foto: APA-Images / REUTERS / Andrew Boyers

In der aktuellen Spielzeit steht Crystal Palace eigentlich gut da. Der geschichtsträchtige Lauf ist zwar vorbei, in der englischen Premier League steht man aber trotz der jüngsten Pleite gegen Manchester United als Neunter in den Top-Ten. In der UEFA Conference League rangiert man zudem auf Platz 18.

Wer sich mit Oliver Glasner, weiß allerdings, dass der 51-Jährige stets höchste Ansprüche hat – weswegen er nach dem 1:2 gegen die „Red Devils“ Kritik an den Vereinsverantwortlichen äußert.

„Sollten investieren und nicht sparen“

Er bemängelt ausbleibende Neuzugänge im Sommer, zeigt sich mit dem vergangenen Transferfenster nicht zufrieden. „Wir alle hätten uns etwas mehr Unterstützung gewünscht. Wenn man zum ersten Mal europäisch spielt, sollte man investieren und nicht sparen“, so der Österreicher.

„All das, womit wir konfrontiert sind, überrascht nicht“, sagt Glasner. Damit meint er unter anderem die Bilanz der „Eagles“ nach Spielen im Europapokal – am Liga-Spieltag nach einer Conference-League-Partie hat Crystal Palace nur einen Sieg geholt. Dem stehen zwei Remis und drei Niederlagen gegenüber. Dennoch stellt Glasner klar: „Wir halten zusammen und machen es besser.“

Vertrag läuft 2026 aus

Dass der Österreicher, dessen Arbeit von mehreren Klubs beobachtet wird, über der Saison hinaus am Selhurst Park bleibt, wirkt dagegen immer unrealistischer. Die Ansprüche von Glasner sind hoch, bei ausbleibenden Investitionen in den Kader scheint es in der finanzkräftigen Premier League schwer, weiter für Furore zu sorgen und als Verein den nächsten Schritt zu machen. Dazu läuft sein Vertrag mit Saisonende aus, bei Crystal Palace würde man gerne mit ihm verlängern, bisher konnten sich beide Parteien aber nicht auf ein neues Arbeitspapier einigen.

Ein Verbleib von Glasner in London wird wohl stark von den weiteren Entwicklungen sowie vom kommenden Winter-Transferfenster abhängig sein. Bleiben auch dort die erhofften Verstärkungen aus, droht ein Abschied des 51-Jährigen.


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