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Tragödie in den Ammergauer Alpen: 14-Jähriger stürzt bei Bergtour vor Augen seines Freundes in den Tod

Tips LogoThomas Leitner, 29.12.2025 16:35

BAYERN. Ein Ausrutscher mit tödlichen Folgen: In den Ammergauer Alpen ist ein 14-Jähriger bei eisigen Bedingungen rund 150 Höhenmeter abgestürzt. Sein Freund musste das Drama mitansehen.

Rettungshubschrauber im Einsatz (Foto: Wolfgang Zwanzger/adobe.stock)
Rettungshubschrauber im Einsatz (Foto: Wolfgang Zwanzger/adobe.stock)

Ein tragisches Bergunglück erschüttert die Ammergauer Alpen. Ein erst 14 Jahre alter Jugendlicher kam bei einer Bergtour ums Leben, nachdem er auf vereistem Untergrund ausgerutscht war und in die Tiefe stürzte.

Der Teenager war am frühen Sonntagnachmittag gemeinsam mit seinem 13-jährigen Freund von Unterammergau aus in Richtung Laubeneck unterwegs. Kurz unterhalb des Gipfels kam es gegen 13.45 Uhr zum Unglück.

Ausrutscher auf Eis – Sturz in den Tod

Aufgrund der winterlichen, überfrorenen Bedingungen verlor der 14-Jährige den Halt. Er rutschte aus und stürzte etwa 150 Höhenmeter ab. Sein gleichaltriger Begleiter musste den Absturz hilflos mitansehen. Auch ein weiterer Bergsteiger, der sich auf einem benachbarten Gipfel befand, beobachtete den Vorfall und setzte sofort einen Notruf ab.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Die Bergwacht Unterammergau sowie ein österreichischer Rettungshubschrauber machten sich umgehend auf den Weg zum Unfallort. Der Jugendliche wurde in einem Schneefeld lokalisiert. Ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen. Der 13-jährige Freund wurde von Einsatzkräften der Bergwacht betreut.

Zur Bergung und Unfallaufnahme waren zudem ein Polizeihubschrauber sowie zwei Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe im Einsatz. Die Ermittlungen führt die Alpine Einsatzgruppe West der Grenzpolizeiinspektion Murnau unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II. Polizei und Bergwacht warnen eindringlich vor riskanten Touren: Besonders an Nordhängen herrschen derzeit extrem eisige Verhältnisse.


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