Silvesternacht unter Hochsicherheit: Polizei rüstet Wien für den Jahreswechsel
WIEN. Die Silvesternacht gilt für die Polizei als einer der herausforderndsten Einsatztage des Jahres. In Wien wird der Jahreswechsel daher mit einem massiven Sicherheitskonzept begleitet.
Die Nacht zum Jahreswechsel bringt für die Einsatzkräfte traditionell eine enorme Belastung mit sich. Neben Einsätzen im häuslichen Bereich kommt es vor allem im öffentlichen Raum regelmäßig zu Zwischenfällen, häufig ausgelöst durch den unsachgemäßen Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen. Heuer kommt erschwerend hinzu, dass weiterhin eine erhöhte Terrorwarnstufe gilt und damit ein gesteigertes Gefährdungspotenzial besteht.
Silvesterpfad im Zentrum der Sicherheitsmaßnahmen
Im Fokus der polizeilichen Einsatzplanung steht erneut der stark frequentierte Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt. Um einen möglichst sicheren und geordneten Ablauf zu gewährleisten, setzt die Polizei auf eine massive Präsenz uniformierter und ziviler Kräfte. Der gesamte Veranstaltungsbereich wird lückenlos überwacht, sowohl durch die Videoanlagen des Veranstalters als auch durch den Einsatz polizeilicher Drohnen. Ziel ist es, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und rasch reagieren zu können.
Unterstützung aus mehreren Bundesländern
Um die umfangreichen Aufgaben bewältigen zu können, werden zusätzliche Polizeikräfte aus Niederösterreich, Salzburg, Kärnten, Oberösterreich und dem Burgenland nach Wien entsandt. Die Schutzmaßnahmen vor Ort erfolgen in enger Abstimmung mit dem Veranstalter. Das eingesetzte Sicherheitspersonal führt Zutrittskontrollen durch, um verbotene Gegenstände frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Darüber hinaus ist die Landespolizeidirektion Wien ermächtigt, präventive Durchsuchungskontrollen vorzunehmen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, potenzielle Gefahrenquellen rasch aufzuspüren und die Sicherheit für Besucher und Anrainer in der Silvesternacht bestmöglich zu gewährleisten.
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