Tragödie in Vorarlberg: Snowboarder (21) stirbt nach schwerem Unfall
VORARLBERG. Ein 21-jähriger Deutscher ist in Vorarlberg bei einem Snowboardunfall ums Leben gekommen. Am Samstag, dem 17. Jänner, war er gemeinsam mit drei Freunden im Skigebiet Damüls unterwegs. Während der Abfahrt verlor er die Kontrolle und geriet rechts von der präparierten Piste in das freie Gelände.
Berichten zufolge geriet er auf dem Weg ins ungesicherte Gelände auf einen quer verlaufenden Verbindungsweg. Dort blieb sein Snowboard in einer Geländemulde hängen und zerbrach. Durch den abrupten Halt wurde er mit voller Wucht nach vorne geschleudert und schlug mit Kopf und Gesicht auf den Boden auf. Obwohl er einen Helm trug, erlitt er schwere Verletzungen.
Tagelanger Kampf im Krankenhaus
Rettungskräfte fanden den jungen Mann bewusstlos vor und brachten ihn mit einem Notfallhubschrauber ins Landeskrankenhaus Feldkirch. Dort kämpften Ärzte und Pflegepersonal mehrere Tage um sein Leben. Nun die traurige Neuigkeit: Trotz intensiver medizinischer Betreuung verstarb er am 27. Jänner an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas.
Risiken im freien Gelände
Der tragische Unfall verdeutlicht die Gefahren abseits präparierter Pisten. Selbst erfahrene Wintersportler sind im ungesicherten Gelände erheblichen Risiken ausgesetzt. Kleine Hindernisse, plötzliche Geländekanten oder Schneemulden können ausreichen, um Stürze mit schwerwiegenden Verletzungen zu verursachen.
Skigebiet Damüls
Das Skigebiet Damüls liegt im Bregenzerwald und gilt als eines der schneesichersten in Vorarlberg. Mit rund 109 Pistenkilometern und modernen Liftanlagen zieht es jährlich Tausende Wintersportler an. Besonders die Kombination aus breiten, präparierten Abfahrten und anspruchsvollem Gelände abseits der Pisten macht Damüls bei Snowboardern und Freeridern beliebt. Gerade diese freien Hänge bergen jedoch Risiken: Unebenheiten, Mulden oder plötzliche Geländekanten können Stürze mit schweren Verletzungen verursachen.