Wien-Margareten: Fenstersturz in der Schönbrunner Straße – Sechsjähriger im Schockraum
WIEN. Ein Passant sieht einen Sechsjährigen am offenen Gangfenster – Sekunden später stürzt der Bub in die Tiefe. Die Berufsrettung versorgt ihn, im Spital folgt der Schockraum. In Wien-Margareten.
Auf der Schönbrunner Straße in Wien-Margareten wurde am Dreikönigstag ein Passant zum Augenzeugen eines Fenstersturzes. Der Mann bemerkte am frühen Morgen ein Kind am offenen Gangfenster im ersten Stock eines Mehrparteienhauses und wählte den Notruf. Noch während er mit den Einsatzkräften telefonierte, rutschte der Bub ab und stürzte in die Tiefe.
Sekunden der Angst am Gangfenster
Laut Landespolizeidirektion Wien passierte der Vorfall am 6. Jänner 2026 gegen 8 Uhr. Der Zeuge hatte den Sechsjährigen am Gangfenster stehen sehen und die Einsatzkräfte alarmiert. Dann ging alles rasend schnell: Das Kind fiel aus dem Fenster, der Aufprall löste bei Anrainern und Passanten Entsetzen aus. Ob der Bub klettern wollte, ausrutschte oder das Fenster ungesichert war, dazu gab es zunächst keine Angaben.
Berufsrettung Wien im Einsatz
Die Berufsrettung Wien war binnen kurzer Zeit vor Ort und übernahm die Erstversorgung. Nach Angaben der Polizei erlitt der Bub äußerlich Prellungen und Abschürfungen. Trotzdem gilt bei Stürzen: Selbst, wenn äußerlich wenig zu sehen ist, können innere Verletzungen oder Kopftraumen nicht ausgeschlossen werden.
Untersuchung im Schockraum
Der Sechsjährige wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht und dort im Schockraum untersucht. Über den aktuellen Gesundheitszustand lagen am Mittwochvormittag keine weiteren Details vor. Die Polizei verwies darauf, dass offene Fenster in Stiegenhäusern und auf Gängen rasch zur Gefahr werden können, wenn Kinder unbeaufsichtigt sind – besonders in Mehrparteienhäusern mit leicht zugänglichen Gangfenstern.
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