Ego-Shooter-Skandal: Kind (3) zockt Counter-Strike wie ein Profi
BRASILIEN. Ein dreijähriger Junge sorgt auf Social Media für Aufsehen. Harry Schwartz spielt das bekannte Ego-Shooter-Spiel Counter‑Strike und das offenbar auf Profi-Niveau.
Altersfreigabe ab 16 Jahren
Counter‑Strike ist ein taktisches Schießspiel, in dem zwei Teams gegeneinander antreten. Ziel ist es, Bomben zu legen oder Geiseln zu retten, während man auf Gegner schießt. Das Spiel ist offiziell erst ab 16 Jahren freigegeben. Für einen Dreijährigen sind die Inhalte somit nicht geeignet. Nicht ohne Grund: Pädagogen warnen vor Gewalt-Computerspielen in diesem Alter – besonders, wenn die Kinder so früh schon exzessiv zocken. Experten betonen, dass frühe Gewaltdarstellung die Wahrnehmung von Gewalt verzerren kann. Auch die psychische Belastung durch schnelles, taktisches Gameplay wird für Kleinkinder als problematisch eingeschätzt.
Social-Media-Hype
Die Clips zeigen, wie Harry die Steuerung von Maus und Tastatur beherrscht, Gegner trifft und scheinbar strategisch vorgeht. Videos auf Instagram, Facebook und Threads zeigen seine schnellen Bewegungen im Spiel und kommentieren, wie „unglaublich“ sein Talent sei.
Reaktionen weltweit
Die Community ist gespalten: Viele staunen über die Fähigkeiten des Kindes, andere kritisieren, dass ein so junges Kind bereits ein gewaltsames Computerspiel und offenbar sehr regelmäßig spielt. Diskussionen über Kindeswohl, Bildschirmzeit und frühe Gewaltdarstellung flammt immer wieder auf, während die Clips weiterhin geteilt werden.
Fazit
Harry Schwartz ist aktuell vor allem ein virales Phänomen. Sein Können sorgt für Aufsehen, wirft aber gleichzeitig Fragen über Altersfreigabe, Gewalt im Spiel und Kindesentwicklung auf.
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