Glasner bangt um Guéhi: Man City und Bayern mischen mit
LONDON. Bei Crystal Palace könnte ein Schlüsselspieler wackeln: Innenverteidiger Marc Guéhi wird im Winter-Transferfenster mit Topklubs in Verbindung gebracht. Für Trainer Oliver Glasner wäre ein Abgang des Kapitäns ein heikler Einschnitt, weil seine Abwehr stark auf Guéhi`s Stabilität und Tempo im Zentrum baut.
Wie The Sun am 16. Jänner 2026 berichtet, soll Manchester City bei Guéhi konkreter werden und den nächsten Schritt in Richtung Wechsel setzen. Parallel taucht der Name des FC Bayern München weiter in der Gerüchteküche auf, was die Lage für Palace zusätzlich brisant macht.
Der 25-Jährige gilt als Führungsspieler in der Defensive und bringt trotz „nur“ 1,82 Metern viel körperliche Präsenz und Zweikampfstärke mit. Dazu kommt seine Rolle im Nationalteam: 26 Einsätze und ein Tor stehen in seiner Bilanz.
Citys Argument ist der Sofort Effekt
Manchester City hätte einen klaren Vorteil. Der Klub kann schon jetzt handeln und Guéhi sofort in die Startelf integrieren, da sich mit Gvardiol und Ruben Dias in den letzten Wochen erneut zwei Innenverteidiger verletzt haben. Genau das macht einen Winter-Deal attraktiv, weil in der Rückrunde im Meisterrennen jeder Punkt zählt und City traditionell wenig Geduld mit Kaderbaustellen hat.
Für Palace wäre ein Verkauf im Jänner aber sportlich riskant. In Glasners System sind die Innenverteidiger nicht nur Abräumer, sondern auch der Startpunkt für das schnelle Umschaltspiel. Fehlt dort der Abwehrchef, rutscht schnell die ganze Statik.
Bayern lockt mit der großen Bühne
Beim FC Bayern geht es eher um die Perspektive. Für Guéhi wäre Bayern ein Schritt in Richtung Champions League Titelkandidat und Titelrennen. Gleichzeitig wäre der Konkurrenzkampf groß. Sollte Upamecano verlängern, wären mit Kim, Upamecano, Tah und Guéhi gleich vier Innenverteidiger von internationalem Topformat im Kader.
Was ein Abgang für Glasner bedeuten würde
Oliver Glasner steht für klare Abläufe, hohes Tempo nach Ballgewinn und mutige Positionswechsel. Damit das funktioniert, braucht er hinten Spieler, die unter Druck ruhig bleiben und Räume antizipieren. Genau deshalb ist Guéhi im Spiel von Crystal Palace eigentlich unersetzlich.
Doch auch wenn Guéhi bleiben sollte, ist die Zukunft von Glasner selbst wohl alles andere als sicher. Ranken sich um ihn doch auch seit längerer Zeit Abwanderungsgerüchte.
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