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Piranha-Angriff in Brasilien: Blutbad im Fluss schockiert Badegäste – zehn Verletzte nach plötzlicher Raubfisch-Attacke

Tips Logo Thomas Leitner, 28.01.2026 14:47

BRASILIEN. Ein harmloser Sprung ins kühle Nass wird zur lebensgefährlichen Falle. Inmitten von Panik und Schreien färbt Blut das Wasser rot, während hungrige Raubfische gnadenlos Jagd auf Füße machen.

Piranhas griffen Mensch beim Baden an (Foto: guentermanaus/adobe.stock)
Piranhas griffen Mensch beim Baden an (Foto: guentermanaus/adobe.stock)

Sonnenschein und Urlaubsstimmung am Paraguaçu-Fluss verwandelten sich binnen Sekunden in eine Szene wie aus einem Horrorfilm. In Brasilien durchbrach gellendes Kreischen die Idylle, als eine Gruppe Piranhas völlig unvermittelt Badegäste angriff. Zehn Personen erlitten teilweise schwere Bisswunden an Füßen und Knöcheln, während sie verzweifelt versuchten, das rettende Ufer zu erreichen. Helfer vor Ort reagierten geistesgegenwärtig und leisteten sofort Erste Hilfe, um die stark blutenden Wunden zu versorgen und die Verletzten in nahegelegene Gesundheitszentren zu transportieren.

Panik am Ufer und sofortige Sperrzone

Augenzeugen schildern traumatische Momente: Die Bisse kamen aus dem Nichts und trafen mehrere Schwimmer gleichzeitig. Kioskbetreiber am Ufer wurden zu Ersthelfern und warnten alle Kunden vor der unsichtbaren Gefahr unter der Wasseroberfläche. Die lokalen Behörden zogen unmittelbar die Reißleine und riegelten den betroffenen Flussabschnitt hermetisch ab. Überall weisen nun Warnschilder auf die tödliche Gefahr hin, während Sicherheitskräfte patrouillieren, um leichtsinnige Badegäste vom Wasser fernzuhalten.

Hitze-Stress treibt Raubfische in den Blutrausch

Experten stehen vor einem Rätsel, denn Piranha-Attacken auf Menschen gelten eigentlich als extrem selten. Doch die aktuelle Wetterlage in Brasilien scheint das Gleichgewicht der Natur zu sprengen. Extreme Hitzeperioden und ein sinkender Wasserstand setzen die Tiere unter massiven Stress. In Kombination mit einem gestörten Ökosystem verwandeln sich die sonst eher scheuen Fische in aggressive Revierverteidiger, die alles attackieren, was sich bewegt. Dieser Vorfall schürt landesweit Ängste, zumal erst kürzlich ein zweijähriges Kind nach einem ähnlichen Angriff tragisch ums Leben kam.

Sicherheit auf dem Prüfstand

Die Ermittlungen zur genauen Ursache laufen auf Hochtouren, während die Bevölkerung zusätzliche Schutzmaßnahmen an Naturbadeplätzen fordert. Ob zusätzliche Netze oder dauerhafte Verbotszonen die Lösung sind, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch: Das Vertrauen in das vermeintliche Badeparadies ist tief erschüttert. Die Behörden prüfen derzeit, wie künftig ein reibungsloses Frühwarnsystem installiert werden kann, damit ein gemütlicher Familienausflug nie wieder in einem blutigen Albtraum endet.


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