Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Nightrace Schladming: Steirer Landeshauptmann dankt den Helden hinter den Kulissen beim Ski-Spektakel

Tips Logo Thomas Leitner, 28.01.2026 15:56

STEIERMARK. Die Planai brennt. Während die Ski-Stars beim Nightrace in Schladming um Hundertstelsekunden kämpfen, sorgen hunderte Einsatzkräfte für Sicherheit im Zielstadion.

Landeshauptmann Mario Kunasek (r.) und Landesrat Stefan Hermann überreichten Bezirkspolizeikommandant Siegmund Schnabl eine Ladung Krapfen für sein Team (Foto: Land Steiermark/Resch)

Das steirische Schladming verwandelt sich aktuell wieder in den glühenden Mittelpunkt der Ski-Welt. Wenn beim legendären Nacht-Riesentorlauf und dem Slalom bis zu 22.500 Fans die Tribünen zum Beben bringen und tausende Partygäste die Innenstadt stürmen, beginnt für die Einsatzkräfte die intensivste Zeit des Jahres. Landeshauptmann Mario Kunasek besuchte nun die Kommandozentralen, um den unermüdlichen Helfern persönlich den Rücken zu stärken.

Sicherheits-Check im Hexenkessel

Direkt vor dem ersten Flutlicht-Spektakel machte sich Kunasek ein Bild von der Lage. Sein Weg führte ihn in die Einsatzzentrale der Polizei in der Ski-Akademie sowie zum behördlichen Stab im „Planet Planai“. Rund 250 Polizisten sind permanent im Dienst, um den reibungslosen Ablauf des Mega-Events zu garantieren. Ohne diese massive Präsenz wäre ein friedliches Volksfest dieser Größenordnung kaum vorstellbar. Der Landeshauptmann betonte dabei die enorme Verantwortung, die auf den Schultern der Beamten lastet, während das internationale Rampenlicht auf der Steiermark ruht.

Ehrenamt als Rückgrat der Steiermark

Neben der Exekutive stehen zahlreiche weitere Organisationen bereit: Feuerwehr, Rotes Kreuz und Bergrettung arbeiten Hand in Hand mit dem Organisationskomitee und den Mitarbeitern von Stadt und Land. Kunasek hob besonders hervor, dass dieser Großeinsatz ohne den massiven Einsatz von Freiwilligen nicht möglich wäre. Die Professionalität der ehrenamtlichen Helfer sei die Basis dafür, dass die Steiermark weltweit als sicherer und perfekt organisierter Gastgeber glänzen kann. Dieser Dienst an der Gemeinschaft sei gerade bei solchen Weltcup-Tagen unbezahlbar.

Ansturm der Fan-Massen meistern

Die größte logistische Knacknuss bleibt auch heuer die Lenkung der gewaltigen Besucherströme. Damit das Verkehrschaos ausbleibt, setzt man auf ein ausgeklügeltes Leitsystem für Parkplätze und den öffentlichen Nahverkehr. Die Fans werden gebeten, die offiziellen Infos zur Anreise zu nutzen, um stressfrei zum Zielhang zu gelangen. Während die Weltcup-Stars auf der Piste für Rekorde sorgen, leisten die Teams im Hintergrund ihren ganz eigenen Marathon – für Mario Kunasek ein unverzichtbarer Einsatz für das Sportland Steiermark.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden