Citybus-Netz Wien: Neue Routen für 2A, 3A und 57A bringen Fahrgäste schneller ans Ziel
WIEN. Wien putzt sein Öffi-Netz in der City kräftig auf. Neue Strecken für 2A, 3A und 57A versprechen mehr Speed, weniger Stau-Frust und eine direkte City-Anbindung.
Wien ist bekannt für seinen Charme, doch im dichten Verkehr der Innenstadt brauchten Fahrgäste oft starke Nerven. Das soll sich nun ändern. Die Wiener Linien präsentieren ein völlig neues Citybuskonzept, das die Verbindung zwischen der prunkvollen Altstadt und den hippen Nachbarbezirken auf ein neues Level hebt. Das Ziel ist klar: Mehr Verlässlichkeit, modernste Technik und Wege, die sich perfekt in den Alltag der Wiener und ihrer Gäste fügen.
Bye-bye Fiaker-Stau: Freie Fahrt für die City-Flitzer
Ein Hauptproblem der Vergangenheit wird nun radikal gelöst: Das langsame Tempo hinter den touristischen Pferdekutschen. Bei der neuen Planung wurde penibel darauf geachtet, die Busrouten von den klassischen Fiaker-Pfaden zu trennen. Das bedeutet für die Fahrgäste: Die Citybusse werden deutlich schneller und vor allem pünktlicher. Wer künftig in der Innenstadt zusteigt, muss nicht mehr bangen, im Windschatten einer Kutsche die Zeit zu verlieren. Besonders Pendler und Bewohner der City profitieren von dieser Entflechtung, die den Verkehrsfluss spürbar beruhigt.
Vom Goldenen Quartier direkt in den Augarten
Die spektakulärste Neuerung betrifft die Linie 2A. Diese verlässt ihre gewohnten Pfade und wird bis in den zweiten Bezirk verlängert. Damit entsteht eine direkte Sightseeing- und Freizeitroute: Vom edlen Kern des ersten Bezirks geht es künftig ohne Umsteigen zum Flanieren auf den beliebten Karmelitermarkt oder für einen entspannten Nachmittag in den grünen Augarten. Auch die Linie 3A wird aufgewertet und erschließt das Wohnviertel rund um die Seilerstätte besser, bevor sie künftig prachtvoll direkt bei der Oper endet.
Wasserstoff-Power und ein neues Tor zur City
Technisch setzt Wien auf echte Innovation. Seit Herbst 2025 schnurren bereits zehn hochmoderne Wasserstoff-Elektrobusse durch die Gassen. Diese „Rampini-Wunder“ brauchen keine störenden Ladestationen mehr im Stadtbild, da sie ihre Energie während der Fahrt selbst erzeugen. Das macht das neue Netz flexibler denn je. Auch für Nutzer der Linie 57A gibt es Grund zum Jubeln: Sie wird bis zur Oper verlängert. Damit rückt der wichtige Knotenpunkt Karlsplatz in greifbare Nähe. Während die ersten Umbauten für 2A und 3A bereits im Herbst 2026 den Betrieb aufnehmen, folgt das Finale beim 57A im Frühjahr 2027.
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