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STOKE-ON-TRENT. Robbie Williams hat mit „Britpop“ sein 16. Nummer eins Album in Großbritannien gelandet und damit einen Beatles Rekord übertroffen. Gleichzeitig startet der 51-Jährige Anfang Februar seine „Long 90s“-Tour, die bewusst auf kleinere Locations setzt. Der Pop Showman blickt dabei offen auf Höhen, Tiefen und neue Pläne.

16 Nummer eins Alben in Großbritannien: Mit „Britpop“ knackt Robbie Williams den Beatles-Rekord. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie die BBC am 4. Februar 2026 berichtet, will Robbie Williams seinen Rekord nicht kleinreden, sondern ist sehr stolz darauf. Er spricht darüber, dass viele Menschen in Großbritannien dazu neigen, Erfolge schnell wieder abzuwerten.

In den Charts ist „Britpop“ für ihn trotzdem ein Meilenstein: Mit dem Album setzt er sich an die Spitze einer Rangliste, die jahrzehntelang als Beatles Revier galt. Für Williams ist es nicht nur eine Zahl, sondern auch ein Symbol dafür, wie lange er schon durchhält.

Britpop klingt nach Aufbruch, nicht nach Nostalgie

Stilistisch greift „Britpop“ laut Williams den Sound auf, den er nach dem Ausstieg bei Take That schon einmal im Kopf hatte. Dazu holte er sich prominente Unterstützung ins Studio, unter anderem Musiker aus Rock und Britpop Umfeld.

Trotz des Erfolgs beschreibt Williams auch die Schattenseiten seiner Hochphase: In Zeiten, in denen beruflich alles lief, habe er persönlich oft wenig Freude gespürt. Der Druck und die eigene Unsicherheit seien lange Begleiter geblieben.

Long 90s Tour setzt auf Fannähe statt große Stadien

Die neue Tour ist als Rückgriff auf die frühen Solojahre gedacht: kleinere Bühnen, dichter dran am Publikum, weniger Distanz. Für Fans ist das eine Art Zeitreise, für Williams selbst offenbar auch ein bewusstes Gegenprogramm zum Dauerrauschen der großen Popmaschinerie.

Die 90er, sagt er, seien für ihn kulturell ein besonderes Jahrzehnt gewesen, auch wenn es privat nicht immer leicht war. Genau diese Mischung aus Glanz und Abgrund macht seine Erzählung so typisch Robbie.

Familie als Wendepunkt und große Ideen für die Zukunft

Als persönlichen Fixpunkt nennt der Sänger immer wieder seine Familie. Vor allem das Vatersein habe seinen Blick verändert, weg vom permanenten Kreisen um sich selbst.

Und weil Robbie selten nur einen Plan hat, denkt er bereits weiter: Er spielt mit Ideen für eigene Entertainment Orte, sogar von einer Art Ausbildungsstätte für Show und Bühne ist die Rede. Ob daraus wirklich etwas wird, bleibt offen, aber es passt zum Image des Mannes, der Entertainment nicht nur macht, sondern ständig neu erfindet.


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