Klopp als Salzburg-Trainer? Berater enthüllt Details
SALZBURG. Seit rund einem Jahr ist Jürgen Klopp als Global Head of Soccer bei Red Bull tätig. Beinahe wäre der deutsche Erfolgstrainer aber schon früher im RB-Kosmos gelandet. Ein Deal scheiterte damals am Veto von Dietrich Mateschitz.

Im Jänner 2025 trat Jürgen Klopp seine Stelle als Global Head of Soccer beim österreichischen Konzern Red Bull an. Rund ein Jahr später fühlt sich der Deutsche in seinem Job durchaus wohl, Gerüchte über eine Rückkehr ins Trainergeschäft wies Klopp zuletzt entschieden ab.
Schon 2008 Gespräche mit Salzburg geführt
Sein Wechsel in den Red-Bull-Kosmos sorgte damals für viel Aufruhr und Diskussionen. Beinahe wäre der 58-Jährige aber schon viel früher bei RB gelandet. Wie Klopps langjähriger Berater und Freund Mark Kosicke im Interview mit „transfermarkt.de“ verrät, wäre der Ex-Liverpool-Coach im Jahr 2008 fast bei RB Salzburg gelandet.
„Jürgen sollte damals Trainer des FC Red Bull Salzburg werden, zu der Zeit war er noch in Mainz. Ich hatte den Vertrag vorbesprochen“, so Kosichke.“Thomas Linke war Sportlicher Leiter und meinte zu mir, ich solle Dietrich Mateschitz nur selber die Konditionen mitteilen“, ergänzt er.
Mateschitz lehnte Engagement ab
„Ich stand danach vor Herrn Mateschitz und sagte ihm, was wir haben wollen und dass der Kunstrasen aus dem Stadion rausmüsse. Er hat sich umgedreht und ist gegangen, das Thema war beendet“, so Kosicke über den gescheiterten Deal. Laut dem Berater soll Mateschitz seine Entscheidung später als „größten Fehler“ bezeichnet haben.
Anstelle von Klopp heuerte der Niederländer Co Adriaanse in der Mozartstadt an, musste nach nur 45 Spielen aber wieder gehen. Klopp heuerte im Juli 2008 hingegen bei Borussia Dortmund an, der Rest ist Geschichte.


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