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Bundesheer investiert 473 Millionen Euro: Wien führt, neue Hangars und Kasernen für ganz Österreich

Tips LogoThomas Leitner, 22.02.2026 07:47

ÖSTERREICH. Mit 473 Millionen Euro modernisiert das Bundesheer 2026 seine Infrastruktur. Wien erhält am meisten Geld, auch NÖ, OÖ und Steiermark profitieren stark.
 

Bundesheer Hubschrauber (Foto: Photofex/adobe.stock)
Bundesheer Hubschrauber (Foto: Photofex/adobe.stock)

Das Österreichisches Bundesheer investiert 2026 massiv in seine Standorte: 473 Millionen Euro fließen in neue Infrastruktur, moderne Kasernen und militärische Schlüsselprojekte.

Milliardenplan nimmt Fahrt auf

Mit dem „Aufbauplan 2032plus“ treibt das Heer die Modernisierung konsequent voran. 55 Prozent der Summe gehen in neue militärische Fähigkeiten, 45 Prozent sichern bestehende Strukturen und technische Modernisierungen ab. Ziel ist es, Einsatzbereitschaft, Ausbildung und Unterkünfte auf zeitgemäßes Niveau zu heben.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner spricht von einem „weiteren wichtigen Grundstein“ für die Zukunft des Bundesheeres. Moderne Infrastruktur sei Basis für Schlagkraft und attraktive Arbeitsbedingungen.

Wien führt, Niederösterreich folgt

Mit 115,7 Millionen Euro erhält Wien den größten Anteil. In der Maria-Theresien-Kaserne wird das Verwaltungsgebäude generalsaniert. Auch in der Rossauer Kaserne, der Vega-Payer-Weyprecht-Kaserne und im Kommandogebäude General Körner laufen Projekte.

Niederösterreich folgt mit 102,1 Millionen Euro. Am Fliegerhorst Brumowski entsteht ein neuer Hangar für zwei Staffeln der AW169-“Leonardo“-Hubschrauber. Auch die Theresianische Militärakademie und mehrere Kasernen werden modernisiert.

Oberösterreich und Steiermark investieren kräftig

In die Steiermark fließen rund 77,9 Millionen Euro, unter anderem für Infrastruktur am Fliegerhorst Fiala Fernbrugg in Aigen im Ennstal. Oberösterreich erhält 64,9 Millionen Euro. In der Hessen-Kaserne in Wels wird ein neuer Garagenbezirk für das System Kampfpanzer Leopard errichtet.

Auch Tirol, Salzburg, Kärnten, Burgenland und Vorarlberg profitieren von den Investitionen. Laut Ministerium werden rund 99 Prozent der Bau- und Sanierungsprojekte von regionalen Unternehmen umgesetzt. 

 


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