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Tennis: Schwärzler gegen Qualifikanten um zweiten Challenger-Titel

Tips LogoOnline Sportredaktion, 06.03.2026 20:05

KIGALI/RUANDA. Joel Schwärzler erreicht sein zweites Endspiel innerhalb von zwei Wochen. Gegen Marco Cecchinato gewinnt der Österreicher im Semifinale am Freitag in zwei Sätzen. Mit dem Finaleinzug fixiert der Vorarlberger den erstmaligen Einzug in die Top 200 der Weltrangliste.

Gewinnt Joel Schwärzler am Samstag seinen zweiten Challenger Titel?; Foto: gerd2709
Gewinnt Joel Schwärzler am Samstag seinen zweiten Challenger Titel?; Foto: gerd2709

Joel Schwärzler (ATP 214) ist der Umstieg von Hartplatz auf Sand, von der Halle auf Outdoor perfekt gelungen. Am Sonntag bestritt der Vorarlberger noch das Finale des ATP Challengers in Lugano, das er in drei Sätzen gegen seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Zsombor Piros verlor, am Dienstag musste der Österreicher im afrikanischen Kigali an den Start.

Schwärzler als Tie-Break König

In Ruanda zeigt Schwärzler Nervenstärke und erweist sich als der König des Tie Breaks. In der ersten Runde besiegte der 20-Jährige den Franzosen Mathys Erhard (ATP 330) mit 7:6, 7:6. In der zweiten Runde bezwang Österreichs Nachwuchshoffnung Zdenek Kolar (ATP 197) mit 4:6, 7:6, 7:6, wobei Schwärzler im dritten Satz nicht weniger als zehn Matchbälle abwehren musste. Gegen Viertelfinalgegner Marco Trungelliti (ATP 132) gewann der Vorarlberger beim 7:6, 6:7, 7:6-Sieg wieder zwei Sätze im Tie-Break.

Zwei-Satz-Sieg gegen den „Cecchinator“

Im Semifinale stand Schwärzler mit Marco Cecchinato (ATP 225) die ehemalige Nummer 16 der Weltrangliste gegenüber. Auch in diesem Match musste der Österreicher wieder in ein Tie-Break. Nachdem der 20-Jährige den ersten Satz klar mit 6:2 für sich entschied, musste Schwärzler im zweiten Durchgang im Tie-Break einen Satzball abwehren ehe er mit 6:2, 7:6 siegreich blieb.

Vorstoß in die Top 200

Mit dem Finaleinzug wird Schwärzler erstmals in die Top 200 der Weltrangliste vorstoßen. Im Live-Ranking findet man den Österreicher auf Platz 189. Mit einem etwaigen zweiten Challenger Titel nach Skopje im Mai 2024 würde der Vorarlberger ungefähr noch weitere 15 Plätze gutmachen.

Im Finale gegen einen Qualifikanten

Dem zweiten Challenger Titel steht nur noch Stefano Napolitano (ATP 422) im Weg. Der Italiener gewann aus der Qualifikation bereits sechs Matches in Kigali.


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