Tennis: „Tie-Break-König“ Schwärzler nimmt Revanche und die Nummer eins aus dem Turnier
KIGALI/RUANDA. Joel Schwärzler erreicht sein zweites Semifinale innerhalb von zwei Wochen. Gegen die Nummer eins des Turniers Marco Trungelliti revanchiert sich der Österreicher für die Niederlage in Tulln im Vorjahr mit dem knappsten möglichen Ergebnis.

Joel Schwärzler (ATP 214) ist der Umstieg von Hartplatz auf Sand, von der Halle auf Outdoor perfekt gelungen. Am Sonntag bestritt der Vorarlberger noch das Finale des ATP Challengers in Lugano, das er in drei Sätzen gegen seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Zsombor Piros verlor, am Dienstag musste der Österreicher schon wieder im afrikanischen Kigali an den Start.
Schwärzler als Tie-Break König
In Ruanda zeigte Schwärzler Nervenstärke erwies sich als der König des Tie Breaks. In der ersten Runde besiegte der 20-Jährige den Franzosen Mathys Erhard (ATP 330) mit 7:6, 7:6. In der zweiten Runde bezwang Österreichs Nachwuchshoffnung Zdenek Kolar (ATP 197) mit 4:6, 7:6, 7:6, wobei Schwärzler im dritten Satz schon mit 3:5 zurücklag.
Mit seinem Viertelfinalgegner Marco Trungelliti (ATP 132) hatte der Vorarlberger noch eine Rechnung offen. Beim Challenger in Tulln im Vorjahr setzte es gegen den Argentinier eine Zwei-Satz-Niederlage.
Krimi endet dreimal im Tie-Break
Am Donnerstag entbrannte beim ATP Challenger in Kigali ein harter Kampf zwischen Schwärzler und Trungelliti. Schwärzler gewann den ersten Satz, wie sollte es anders sein, mit 7:6. Den zweiten Durchgang holte sich der Argentinier mit dem gleichen Resultat. Im dritten Satz ging es wieder in ein Tie-Break, in dem der Österreicher seinen dritten Matchball zum 7:6, 6:7, 7:6 verwandelte. Beim Turnier in Afrika gewann Schwärzler somit alle seine sechs Sätze im Tie-Break.
Im Semifinale gegen die ehemalige Nummer 16 der Welt
Im Semifinale wartet nun Marco Cecchinato (ATP 225). Der Italiener stand bereits auf Platz 16 der Weltrangliste. Sollte Schwärzler auch dieses Spiel gewinnen, wird er erstmals unter die Top 200 der Weltrangliste vorstoßen. Im Live-Ranking findet man den Österreicher auf Platz 202.


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