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Lawinenunfall in Hochfügen: Italienischer Skifahrer stirbt nach Schneebrett am Hohen Marchkopf

Tips LogoThomas Leitner, 29.03.2026 09:26

TIROL. Ein Lawinenunfall in Hochfügen endete am Samstag tödlich. Zwei Italiener wurden am Hohen Marchkopf von einem Schneebrett erfasst. Einer starb.
 
 

Lawinenwarnung ist derzeit wieder erhöht (Foto: kiono)
Lawinenwarnung ist derzeit wieder erhöht (Foto: kiono)

Zwei Wintersportler aus Italien gerieten am Samstag, 28. März 2026, gegen 17.25 Uhr im freien Skiraum am Hohen Marchkopf in eine Lawine. Für einen 41-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, sein 36-jähriger Begleiter wurde verletzt.

Die beiden Männer waren mit Skiern vom Gipfel des Hohen Marchkopf abgefahren und in einen rund 40 Grad steilen Nordwesthang eingefahren. Etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels löste sich plötzlich ein rund 250 Meter breites Schneebrett. Innerhalb weniger Sekunden riss die Lawine beide Wintersportler mit sich.

Sekunden der Hoffnung im weißen Inferno

Während der 36-Jährige nur teilverschüttet wurde, geriet sein 41-jähriger Begleiter vollständig unter die Schneemassen. Der jüngere Mann konnte sich selbst befreien, setzte sofort einen Notruf ab und begann mit seinem LVS-Gerät nach dem Verschütteten zu suchen. In dieser Phase zählte jede Minute.

Kurz darauf erreichten zwei Rettungshubschrauber mit Bergrettern den Unfallort. Die Einsatzkräfte lokalisierten den Verschütteten nach rund 30 Minuten in einer Tiefe von 1,6 Metern und gruben ihn aus. Doch der Mann hatte keine Chance mehr: Er starb noch an der Unglücksstelle.

Rettungskräfte kämpfen – doch für einen Mann kommt jede Hilfe zu spät

Für den 36-Jährigen endete der Lawinenunfall mit einer Verletzung an der Hand. Er wurde ambulant im Krankenhaus Schwaz behandelt.

 


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