Schwerer Verkehrsunfall in Niederösterreich: Deutsche gerät auf Gegenfahrbahn
HOHENEICH. Tragödie im Waldviertel: Am 5. April 2026 kam es gegen 10 Uhr auf der Bundesstraße 41 im Gemeindegebiet von Hoheneich, Bezirk Gmünd, zu einem schweren Verkehrsunfall.

Wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich bekannt gab, geriet eine 54-jährige deutsche Staatsbürgerin aus dem Bezirk Gmünd aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Unfallhergang und Beteiligte
Die Fahrerin war von Schrems in Richtung Gmünd unterwegs. Dem entgegenkommenden PKW saßen ein 45-jähriger Mann aus dem Bezirk Horn und seine 30-jährige Beifahrerin. Durch den Aufprall wurde der Wagen des 45-Jährigen in den angrenzenden Straßengraben geschleudert.
Mann wurde schwer verletzt
Die 45-jährige Fahrerin des einen Fahrzeugs konnte nur leicht verletzt ihr Fahrzeug verlassen. Sie und ihre Beifahrerin wurden zur ambulanten Behandlung ins Landesklinikum Gmünd gebracht. Die deutsche Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Anschließend wurde sie ins Landesklinikum Horn eingeliefert.
Hinweise auf Alkohol
Bei der Unfalllenkerin wurden Hinweise auf Alkoholkonsum festgestellt. Infolge dessen ordnete die Staatsanwaltschaft Krems eine Blutabnahme an. Die genauen Ursachen des Unfalls sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
Gemeinde im Waldviertel
Hoheneich ist eine kleine Gemeinde im Bezirk Gmünd in Niederösterreich, nahe der Grenze zu Tschechien im nordwestlichen Waldviertel in Niederösterreich. Die Gemeinde hat eine ruhige, dörfliche Atmosphäre. Mit rund 1390 Einwohnern zählt Hoheneich zu den kleineren Gemeinden des Bezirks, verfügt aber über eine lokale Infrastruktur. Hoheneich ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Naturerkundungen. Die Nähe zu Gmünd ermöglicht zugleich gute Anbindung an überregionale Verkehrswege und Dienstleistungen.

