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Dominic Thiem und smash: Diese Promi-Investoren wollen Padel in Österreich groß machen

Tips LogoThomas Leitner, 07.04.2026 10:53

ÖSTERREICH. Padel bekommt prominenten Rückenwind. Dominic Thiem, Leo Hillinger und Guido Burgstaller investieren in smash und planen 200 Courts bis 2027.

Padel steht vor dem Durchbruch: Mit prominenter Unterstützung soll der Sport in Österreich künftig eine neue Dimension erreichen (Foto: Markus Schraml)

Dominic Thiem steigt ins Padel-Business ein – und das mit einem Plan, der aufhorchen lässt. Gemeinsam mit einer prominenten Investorengruppe und einem ambitionierten Gründerteam will smash den boomenden Sport in Österreich auf ein neues Niveau heben.

Prominente Namen, großes Ziel

Hinter smash steht ein Mix aus Sport, Unternehmertum und Immobilien-Know-how. Neben Ex-Tennisstar Dominic Thiem investieren auch Winzer Leo Hillinger, Fußball-Profi Guido Burgstaller sowie weitere bekannte Namen aus Wirtschaft und Sport in das Projekt. Das Ziel ist klar formuliert: smash will nicht bloß einzelne Padel-Anlagen errichten, sondern zur führenden Plattform Europas aufsteigen.

Die vier Gründer Philip Mader, Franz Schall, Alexander Sommer-Fein und Ricardo Theiner setzen dabei auf einen professionellen Aufbau mit Skalierungspotenzial. Ihre Vision: hochwertige Standorte, starke Markenführung und ein Padel-Erlebnis, das deutlich über den reinen Platz hinausgeht.

Mehr als nur ein Sportplatz

Genau darin liegt der Unterschied zu vielen bestehenden Angeboten. Smash versteht Padel nicht nur als Spiel, sondern als Treffpunkt für Menschen. Die Clubs sollen als soziale Orte funktionieren – als Platz zwischen Arbeit und Zuhause, an dem Sport, Gemeinschaft und Freizeit ineinandergreifen.

Geplant sind sowohl flexible Outdoor-Anlagen im Self-Service als auch Indoor-Standorte mit Gastronomie, Pro-Shop und zusätzlichen Angeboten. Dazu kommen Formate wie Ladies Nights, Open Play, Turniere und Ligen. Die Community soll aktiv aufgebaut werden, etwa über Match-Making, Social Zones und ein Netzwerk an Ambassadors.

Dominic Thiem beschreibt seine Verbindung zum Sport so: „Während der Covid-Zeit habe ich meine Leidenschaft für Padel entdeckt – wir haben damals stundenlang mit Freunden gespielt.“ Genau dieses Gemeinschaftsgefühl habe ihn auch zu smash gebracht.

Vom Frust am Platz zur großen Geschäftsidee

Die Idee entstand aus einem Problem, das viele Spieler kennen: volle Anlagen, zu wenig freie Zeiten und oft ein Nutzererlebnis, das hinter den Erwartungen bleibt. Genau dort setzt smash an. Nicht der Court allein soll im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch, der darauf spielt.

Alexander Sommer-Fein bringt den Anspruch auf den Punkt: „Wir bauen Europas führenden Padelanbieter.“ Der Qualitätsfokus reicht von Panorama-Courts über Architektur bis hin zu Trainingsangeboten für Einsteiger, Fortgeschrittene, Kinder und Schulen.

200 Courts bis Ende 2027

Der erste Standort öffnet am 20. Mai in Bruck an der Leitha. Weitere Anlagen in Trumau, Mitterndorf und Schwadorf sind bereits fixiert, dazu kommen zusätzliche Standorte in Wien, Niederösterreich und Kärnten. Bis Ende 2026 sollen rund 40 Courts entstehen, bis Ende 2027 mehr als 200.

Parallel dazu bereitet smash bereits den Schritt nach Deutschland vor. Ab dem vierten Quartal 2026 liegt der Fokus zunächst auf Bayern, danach sollen weitere europäische Märkte folgen. Für Österreichs Padel-Szene ist das ein Signal mit Wucht. Der Sport verlässt die Nische – und bekommt jetzt seine vielleicht größte Bühne.


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