Windräder in Niederösterreich: Diese Änderung ist jetzt fix
NIEDERÖSTERREICH. Aus für Dauerbeleuchtung bei Windrädern: Niederösterreich stellt die Beleuchtung von Windkraftanlagen um. Die bekannten roten Dauerlichter verschwinden nach und nach aus dem Nachthimmel.

Berichten zufolge leuchten die Windräder künftig nur noch dann, wenn sich ein Flugzeug nähert.
System aktiviert Licht nur bei Flugverkehr
Ein neues Überwachungssystem steuert die Beleuchtung automatisch. Radar- und Flugdaten erfassen den Luftraum rund um Windparks. Sobald ein Flugzeug in den Sicherheitsbereich einfliegt, schalten sich die Warnlichter ein. Bleibt der Himmel frei, bleiben die Anlagen dunkel. Die Flugsicherung Austro Control überwacht und koordiniert dabei die Sicherheit im Luftraum und bindet das System in den Flugverkehr ein.
EVN startet Umstellung im Weinviertel
Im Windpark Gnadendorf–Stronsdorf läuft die neue Technik erstmals im größeren Stil. Der Betreiber EVN setzt dort den Startpunkt für die Umrüstung weiterer Windparks im Bundesland. Neue Windräder kommen bereits mit der Technik auf den Markt. Bestehende Anlagen rüstet EVN Schritt für Schritt nach.
Umbau läuft nicht überall gleichzeitig
EVN und Betreiber passen ältere Anlagen technisch an und holen dafür zusätzliche Genehmigungen ein. Deshalb verteilt sich die Umstellung über mehrere Jahre und läuft nicht an allen Standorten gleichzeitig.
Deutlich dunklere Nächte für Anwohner
Die Region verliert damit ein markantes nächtliches Bild: Das rote Dauerblinken verschwindet weitgehend aus der Landschaft. Viele Anwohner profitieren dadurch von deutlich dunkleren Nächten und weniger Lichtstörungen.
Teil des Windkraft-Ausbaus in Niederösterreich
Niederösterreich treibt den Ausbau der Windenergie weiter voran. Gleichzeitig setzt das Land stärker auf Technik, die Energiegewinnung und Lebensqualität besser miteinander verbindet.


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