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Warum Oliver Glasner bald beim FC Chelsea landen könnte

Tips LogoManuel Tonezzer, 21.04.2026 18:50

LONDON. Zuletzt wurde es um den scheidenden Crystal-Palace-Trainer und ehemaligen Ried-Kicker Oliver Glasner ruhiger. Im Sommer verlässt der Innviertler die „Eagles“ – und könnte womöglich bei Stadtrivale FC Chelsea andocken.

Oliver Glasner wird Crystal Palace im Sommer verlassen. Foto: APA-Images / REUTERS / Hannah McKay
Oliver Glasner wird Crystal Palace im Sommer verlassen. Foto: APA-Images / REUTERS / Hannah McKay

Als Oliver Glasner im Jänner dieses Jahres seinen Abschied von Crystal Palace verkündete, kochte die Gerüchteküche. Der Innviertler wurde mit mehreren Premier-League-Giganten in Verbindung gebracht, darunter FC Liverpool und Manchester United. Auch ein Engagement beim FC Chelsea stand im Raum – zustande kam es jedoch nicht.

Rosenior beim FC Chelsea vor dem Aus

Stattdessen installierten die „Blues“ Liam Rosenior vom Kooperationsklub RC Straßburg als Cheftrainer. Der Brite folgte auf Enzo Maresca, der im Sommer 2025 noch die Klub-WM mit Chelsea gewonnen hatte, den Verein nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen und dem Abrutschen auf Rang fünf jedoch verlassen musste.

Unter Nachfolger Rosenior verschlechterte sich die Tabellensituation weiter: Derzeit rangiert der Klub auf Platz sechs und droht, die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Sollte keine Wende gelingen, dürfte Rosenior laut englischen Medien – trotz Vertrags bis 2032 – bald wieder Geschichte sein.

Glasner könnte im Sommer übernehmen

Davon könnte Glasner profitieren. Der 51-Jährige, der in der Vergangenheit auch bei Tottenham Hotspur und Manchester United gehandelt wurde, könnte erneut ein Thema an der Stamford Bridge werden.

Trotz Interesses aus der Bundesliga soll er einen Verbleib in England bevorzugen und auf den passenden Klub warten. Ein Engagement beim FC Chelsea würde dazu passen – wie Crystal Palace ist auch Chelsea in London beheimatet. Im vergangenen Winter verhinderte sein laufender Vertrag bei Crystal Palace noch ein mögliches Engagement – Chelsea bestand auf einer sofortigen Lösung und wollte keine Interimslösung. Dennoch soll sich Glasner auf der Liste des Topklubs befunden haben.

Guter Ruf in England

Zudem würde Glasner bei einem Topklub anheuern, der nicht nur hohe sportliche Ansprüche hat, sondern auch die finanziellen Mittel, diese umzusetzen. In der laufenden Saison investierte Chelsea mehr als 300 Millionen Euro in neue Spieler, in der Saison davor waren es rund 280 Millionen Euro.

In England genießt Glasner dank seiner Erfolge mit Crystal Palace einen hervorragenden Ruf: Er führte die „Eagles“ erstmals zum FA-Cup-Sieg sowie ins internationale Geschäft. Im Sommer könnte der Zeitpunkt für Glasner nun gekommen sein, mit dem FC Chelsea einen absoluten Topklub zu übernehmen.

System als Knackpunkt?

Was gegen ein Glasner-Engagement bei einer möglichen Rosenior-Entlassung sprechen könnte: Der Österreicher bevorzugt ein 3-4-2-1-System und damit eine andere Spielart als sie der FC Chelsea in den vergangenen Jahren implementierte. Derzeit laufen die in der Liga seit vier Spielen sieglosen „Blues“ in einem 4-2-3-1-System auf.

Dass an der Stamford Bridge aber auch mit einer Dreier- respektive Fünferkette erfolgreicher Fußball gespielt werden kann, bewies jedoch schon die Vergangenheit. Mit solch einem Spielsystem gewann Antonio Conte 2017 die Premier League - die bislang letzte Meisterschaft in der Vereinshistorie des FC Chelsea.


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