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Teuer-Falle Campingplatz: In diesen Urlaubs-Hotspots blechen Camper jetzt über 40 Euro

Tips LogoThomas Leitner, 24.04.2026 15:23

ÖSTERREICH. Die Freiheit auf vier Rädern hat ihren Preis. Während einige Länder zum Schnäppchen-Paradies werden, klettern die Kosten in Österreich auf Rekordniveau.

Campingurlaub in Österreich (Foto: Anna Kwiatkowska/adobe.stock)
Campingurlaub in Österreich (Foto: Anna Kwiatkowska/adobe.stock)

Die Sehnsucht nach Freiheit, Natur und Lagerfeuer brennt in den Herzen der Fans, doch der Blick auf das Urlaubs-Budget sorgt für Ernüchterung. Wer 2026 den Wohnwagen ankoppelt, muss tiefer in die Tasche greifen als je zuvor, denn die neuen Daten des Fachportals camping.info offenbaren eine drastische Preis-Kluft quer durch Europa.

Luxus-Pflaster Alpenrepublik

Österreich hat sich endgültig im europäischen Spitzenfeld festgesetzt – allerdings bei den Kosten. Stolze 40,56 Euro müssen zwei Personen für eine Nacht im Schnitt inklusive Stellplatz und Strom hinblättern. Damit spielt die Alpenrepublik in der teuersten Liga des Kontinents mit. Innerhalb der Landesgrenzen gibt es dabei ein gewaltiges Gefälle, das Sparfuchs-Herzen höher schlagen oder verzweifeln lässt.

Während das schicke Vorarlberg mit 46,01 Euro pro Nacht den absoluten Preis-Gipfel markiert, zeigt sich die Bundeshauptstadt Wien mit 31,88 Euro fast schon als Schnäppchen-Oase. Dazwischen rangieren Tirol (45,59 Euro) und Kärnten (42,42 Euro) ebenfalls auf High-End-Niveau. Mit einer Preissteigerung von knapp sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr zieht die Teuerung in Österreich deutlich stärker an als im restlichen Europa.

Kroatien stürzt Italien vom Thron

Der Blick über den Tellerrand zeigt: Das Adria-Paradies Kroatien führt das Ranking mit 41,26 Euro nun offiziell an und verweist Italien (41,21 Euro) und die Schweiz (40,68 Euro) auf die Plätze. Wer hingegen den Geldbeutel schonen will, muss den Kompass Richtung Südosten ausrichten. In Albanien schlägt die Nacht mit gerade einmal 14,38 Euro zu Buche – ein Bruchteil dessen, was auf österreichischen Premium-Plätzen verlangt wird. Auch die Türkei (15,04 Euro) und Nordmazedonien (18,53 Euro) bleiben echte Geheimtipps für Budget-Reisende.

Trotz der Preissprünge bleibt die Begeisterung ungebrochen. Maximilian Möhrle, Geschäftsführer von camping.info, beruhigt die Community: „Camping bleibt auch 2026 eine vergleichsweise günstige Urlaubsform – insbesondere im Vergleich zu Hotels.“ Dennoch mahnt der Experte zur Strategie: „Für die diesjährige Urlaubssaison erwarten wir weiterhin eine steigende Nachfrage. Campingplätze sollten daher frühzeitig gebucht werden, um gleichzeitig von möglichen Rabatten zu profitieren.“ Wer flexibel bleibt und die digitale Suche nutzt, kann trotz Rekordpreisen noch die Freiheit genießen, ohne bankrott zu gehen.


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