Buckelwal Timmy: So soll er jetzt gerettet werden
WISMAR. Vor der Ostsee soll am Dienstag, 28. April, die entscheidende Rettungsaktion für Buckelwal Timmy starten. Das geschwächte Tier soll in eine Spezialbarke geleitet und mehr als 400 Kilometer Richtung Nordsee gebracht werden.

Wie BILD am 28. April 2026 berichtet, liegt Timmy seit rund vier Wochen auf einer Sandbank in der Wismarbucht fest. Der Wal soll über eine eigens gebaggerte Rinne schwimmend in ein abgesenktes Stahlbecken gelangen.
Gurt statt Netzplane
Anders als zunächst geplant, soll keine Netzplane eingesetzt werden. Stattdessen wollen die Helfer einen breiten, flexiblen Gurt unter der Brust des Wals anlegen und hinter den Brustflossen führen.
Damit soll Timmy kontrolliert in die Barke bewegt werden. Wichtig ist laut Plan, dass das Tier nicht über den Sand gezogen wird, sondern in der Fahrrinne schwimmt.
Gesundheitszustand bleibt angespannt
Der Zustand des Buckelwals schwankt weiter. Er hat deutlich Gewicht verloren, gilt nach Einschätzung der Beteiligten aber noch als transportfähig.
Der heikelste Moment ist das Anlegen des Gurts. Sollte Timmy in Panik geraten oder stark gegenarbeiten, könnte der Versuch scheitern.
Zeitdruck wächst
Die Helfer stehen unter Druck. Sollte die Verladung nicht gelingen, ist offen, wie die Aktion weitergeht. Die DLRG will laut Bericht am Mittwoch abreisen.
Timmy war Anfang März erstmals in der Ostsee aufgetaucht. Seitdem strandete er mehrmals in flachem Wasser.


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