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INGOLSTADT. Audi ruft weltweit 96.180 Elektro-SUVs der Baureihen e-tron quattro und Q8 e-tron zurück. In Deutschland sind 14.601 Fahrzeuge betroffen. Grund ist eine mögliche fehlerhafte Verschraubung am Bremspedal.

Audi ruft weltweit 96.180 e-tron quattro und Q8 e-tron zurück. Grund ist eine mögliche fehlerhafte Verschraubung am Bremspedal. Foto: Glebiy - stock.adobe.com

Bei den betroffenen Fahrzeugen kann die Verbindung zwischen Bremspedal und Bremskraftverstärker nicht korrekt ausgeführt worden sein. Wie Focus Online am 28. April 2026 berichtet, betrifft der Rückruf Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum 2. Februar 2018 bis 11. Juni 2024.

Im schlimmsten Fall verzögert das Auto beim Tritt auf das Bremspedal nicht wie vorgesehen. Dann bleibt nur die Notbremsfunktion, wodurch das Unfallrisiko steigt. Bekannt gewordene Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Problem gibt es bisher nicht.

Der Fahrzeugrückruf betrifft auch in Österreich zugelassene Fahrzeuge. Besitzer eines e-tron quattro oder Q8 e-tron sollten die Fahrzeugidentifikationsnummer bei einem Audi-Partner prüfen lassen.

Werkstatt prüft Verschraubung

In der Werkstatt wird die Verschraubung der Druckstange am Bremspedal kontrolliert. Entspricht sie nicht den Vorgaben, wird die Schraube mit dem richtigen Drehmoment angezogen. Für Kundinnen und Kunden soll die Prüfung kostenlos sein.

Betroffen sind der Audi e-tron quattro und der spätere Q8 e-tron. Auch die Sportback-Versionen zählen dazu. Die Baureihe wurde ausschließlich im Audi-Werk Brüssel gebaut.

Produktion bereits eingestellt

Audi hatte den e-tron quattro nach einem Facelift in Q8 e-tron umbenannt. Die Produktion der Baureihe ist inzwischen beendet, das Werk in Brüssel wurde Ende Februar 2025 geschlossen.

Das Problem soll Audi schon länger beschäftigen. Nach einer früheren kleineren Rückrufaktion wurde der Umfang nun ausgeweitet, weil weitere betroffene Komponenten festgestellt wurden.


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