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VANCOUVER. FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält beim 76. FIFA-Kongress in Vancouver keine besondere Polizeieskorte. Die Polizei der kanadischen Stadt lehnte einen entsprechenden Antrag ab. Der Kongress des Weltverbands findet am Donnerstag, 30. April 2026, statt.

Die Polizei in Vancouver lehnt eine besondere Eskorte für FIFA-Boss Gianni Infantino beim FIFA-Kongress ab. (Symbolbild); Foto: Vladimir - stock.adobe.com

Wie ntv.de am 30. April 2026 berichtet, begründet die Polizei ihre Entscheidung mit klaren Sicherheitsregeln. Formelle Fahrzeugkolonnen mit Straßensperren seien Staatsoberhäuptern vorbehalten.

Eine solche Eskorte hätte laut Polizei auch bedeutet, dass Kreuzungen gesperrt werden und Fahrzeuge rote Ampeln passieren dürfen. FIFA-Funktionäre erfüllen nach Einschätzung der Behörden aber nicht die Kriterien für international geschützte Personen.

FIFA widerspricht Darstellung

Die FIFA teilte mit, der Verband habe keine bestimmte Eskorte für Infantino beantragt. Der Präsident sei weder über eine Anfrage zu Transport und Sicherheit informiert gewesen noch daran beteiligt.

Nach Angaben des Weltverbands stehe das kanadische WM-Organisationskomitee mit den Behörden in Kontakt. Das entspreche dem üblichen Vorgehen bei großen Veranstaltungen.

Auch die Polizei in Toronto will während der Fußball-WM keine VIP-Eskorten nach Automatismus anbieten. Begleitungen soll es nur geben, wenn ein klares öffentliches Sicherheitsbedürfnis besteht.

WM 2026 rückt näher

Vancouver ist neben Toronto einer von zwei kanadischen Spielorten der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Das Turnier wird von 11. Juni bis 19. Juli 2026 in Kanada, den USA und Mexiko ausgetragen.

Beim FIFA-Kongress in Vancouver kommen die 211 Mitgliedsverbände des Weltverbands zusammen. Bereits zuvor fanden Sitzungen statt, darunter das Treffen des FIFA-Councils.


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