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MAUTHAUSEN. Roman Safiullin gewinnt die Danube Upper Austria Open powered by SKE in Mauthausen. Der ehemalige Top-40-Spieler besiegt den Portugiesen Jaime Faria knapp in drei Sätzen. Die Turnierveranstalter können nach der fünften Auflage des ATP Challengers in Oberösterreich erneut eine positive Bilanz ziehen.

Roman Safiullin holt den Titel in Mauthausen; Foto: gerd2709
Roman Safiullin holt den Titel in Mauthausen; Foto: gerd2709

Roman Safiullin (ATP 176) stand bereits auf Platz 36 der Weltrangliste, wurde aber durch Verletzungen zurückgeworfen. Nun ist der Russe wieder auf dem besten Weg zurück in die Top 100. Im Semifinale schaltete Safiullin Lukas Neumayer mit 6:3, 3:6, 6:2 aus.

Enges Spiel gegen Jaime Faria

Schon vor zwei Wochen standen sich die beiden Finalgegner Roman Safiullin (ATP 176) und Jaime Faria (ATP 136) beim Viertelfinale im portugiesischen Oeiras gegenüber. Damals gewann der Russe im Tie-Break des dritten Satz.

Auch in Mauthausen nahm das zweite Duell binnen zweier Wochen einen ähnlichen Ausgang. Jaime Faria gewann den ersten Satz mit 6:4, Safiullin den zweiten Durchgang mit demselben Resultat. Der dritte Satz ging ins Tie-Break, das erneut der Russe mit 7:4 für sich entschied.

Zwölfter Sieg in Serie

Der Endspielsieg war bereits der zwölfte Erfolg für Safiullin in Folge. Vor zwei Wochen triumphierte der Russe aus der Qualifikation beim ATP Challenger in Oeiras. Der Erfolg in Mauthausen bringt den ehemaligen Top-40-Spieler nun wieder näher an die Top 100 der Weltrangliste heran.

Positive Turnierbilanz

Den Veranstaltern rund um Turnierdirektor Florian Leitgeb ist es auch in der fünften Auflage der Danube Open wieder gelungen, ein reibungsloses und attraktives Tennisevent auf die Beine zu stellen. Das dies nicht selbstverständlich ist, zeigen die Absagen der ATP Challenger in Salzburg im Vorjahr und in Bad Waltersdorf in diesem Jahr. Es bleiben nur noch zwei Veranstaltungen in Österreich auf dieser Turnierebene, die NÖ Open in Tulln und eben die Danube Upper Austria Open in Mauthausen.

Wichtig für den österreichischen Tennis Spitzensport

Die Teilnahme bei Turnieren der Challenger-Ebene ist für Tennisprofis eine wichtige Stufe auf dem Weg zur Weltspitze. Das Turnier in Mauthausen ermöglichte heuer acht  heimischen Talenten in der Qualifikation wertvolle Erfahrung zu sammeln und sechs weiteren Spielern die Chance sich im Hauptbewerb wichtige Punkte für die Weltrangliste zu erkämpfen.

Semifinaleinzug von Neumayer ragt heraus

Sportlich ist aus rot-weiß-roter Sicht das Erreichen des Halbfinales durch Lukas Neumayer hervorzuheben. Der Salzburger zeigte mit seinen Siegen über den Taiwanesen Chun-Hsin Tseng, den Vorjahresfinalisten Tomas Barrios Vera und den Serben Laslo Djere, dass er sein Tennis weiterentwickelt hat. Auch der Sieg von Sandro Kopp gegen den ehemaligen Weltranglisten-16. Nikoloz Basilashvili war ein erfreuliches Lebenszeichen des Tirolers.

Das nächste ATP Challenger Event in Österreich wird von 6.-13. September 2026 in Tulln ausgetragen.


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