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35,6 Grad in Innsbruck: Österreich erlebt bisher heißesten Tag des Jahres

Tips LogoThomas Leitner, 19.06.2026 21:22

ÖSTERREICH. Der 19. Juni 2026 hat Österreich den bislang heißesten Tag des Jahres gebracht. An der GeoSphere Austria-Messstation Innsbruck Universität wurden am Freitagnachmittag 35,6 Grad gemessen. Damit begann zugleich eine markante Hitzewelle, die in den kommenden Tagen weite Teile Europas erfassen soll.  

Bei 35 Grad wäre eine verschneite Nordkette heute wohl der schönste Anblick Innsbrucks gewesen. (Foto: Martin Scherer)

Wie GeoSphere Austria am 19. Juni 2026 mitteilte, lagen die höchsten Temperaturen des Tages vor allem in Tirol. Die Spitzenwerte wurden im Inntal registriert, wo mehrere Messstationen deutlich über der 34-Grad-Marke lagen.

Tirol dominiert die Hitzerangliste

Mit 35,6 Grad führte Innsbruck Universität die österreichweite Temperaturstatistik an. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Tiroler Messstationen Haiming und Mayrhofen mit jeweils 34,8 Grad. Imst erreichte 34,6 Grad.

Auch weitere Tiroler Orte schafften es unter die heißesten Regionen des Landes. Innsbruck Flughafen kam auf 34,3 Grad, Jenbach und Landeck auf jeweils 34,2 Grad.

Mehr als 180 Hitzetage an Messstationen

Laut GeoSphere Austria überschritten am Freitag 186 der insgesamt 273 Messstationen in Österreich die Marke von 30 Grad. Solche sogenannten Hitzetage treten mittlerweile deutlich häufiger auf als noch vor einigen Jahrzehnten.

Klimatologe Peter Müller verwies darauf, dass die durchschnittliche Zahl der Hitzetage seit den 1960er-Jahren stark gestiegen ist. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend in Wien und Innsbruck, wo heute deutlich mehr heiße Tage registriert werden als noch vor rund 60 Jahren.

Auch Wien, Niederösterreich und Oberösterreich betroffen

Neben Tirol erreichten auch zahlreiche Orte im Osten Österreichs hohe Temperaturen. Wien-Innere Stadt verzeichnete 34,5 Grad. Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich sowie Schärding in Oberösterreich lagen ebenfalls über der 34-Grad-Marke.

In der Steiermark war Mooslandl mit 33,8 Grad der heißeste Messpunkt des Tages. Weitere Spitzenwerte wurden unter anderem in Krems, Mistelbach, Wieselburg, Braunau-Ranshofen und Bad Goisern gemessen.

Meteorologen machen für die aktuelle Hitzewelle subtropische Warmluft verantwortlich, die mit einem Ausläufer des Azorenhochs nach Mitteleuropa gelangt. Die hohen Temperaturen sollen in vielen Regionen auch in den kommenden Tagen anhalten.

 


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