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Wasserstoffbusse in Kärnten: Österreichs größte Flotte startet jetzt in die Zukunft

Tips LogoThomas Leitner, 06.05.2026 13:24

KÄRNTEN. 35 Wasserstoffbusse, grüner Treibstoff aus der Region und eine neue Betriebstankstelle. Kärnten setzt ein starkes Zeichen für saubere Mobilität.

Eröffnung der ersten Wasserstoff-Betriebstankstelle Österreichs (Foto: Land Kärnten)
Eröffnung der ersten Wasserstoff-Betriebstankstelle Österreichs (Foto: Land Kärnten)

Kärnten schreibt Mobilitätsgeschichte: In Villach wurde die erste Wasserstoff-Betriebstankstelle Österreichs eröffnet. Gleichzeitig präsentierte das Land die größte Wasserstoff-Busflotte Österreichs. Ab Juni rollen 35 neue Regionalbusse in den Regelbetrieb.

Grüner Wasserstoff aus der Region

Der Treibstoff kommt nicht von irgendwo. Die Busse werden mit grünem, regional erzeugtem Wasserstoff aus der neuen Kelag-Elektrolyseanlage in Arnoldstein versorgt. Betankt wird künftig direkt am Postbus-Standort Villach. Damit entsteht ein geschlossener Kreislauf aus regionaler Energie, moderner Technik und öffentlichem Verkehr.

35 Busse für Kärntens Regionen

Die neuen Wasserstoffbusse werden auf Regional- und Überlandlinien eingesetzt. Unterwegs sind sie unter anderem im Unteren Drautal, rund um den Faaker See und den Ossiacher See, im Gegendtal, im Rosental sowie im Raum Wernberg. Pro Tankfüllung schaffen die Busse eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern.

Millionenprojekt für saubere Mobilität

Umgesetzt wurde das Projekt „DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus Transport“ auf Initiative des Landes Kärnten. Mit dabei sind Kelag, Gutmann, Postbus, der Verkehrsverbund und HyCentA. Landesrat Sebastian Schuschnig spricht von einem wichtigen Schritt: „Die Inbetriebnahme der ersten Wasserstoff-Betriebstankstelle in Österreich und der größten Wasserstoff-Busflotte zeigt, dass das gemeinsame Projekt ‚DeCarB‘ das ambitionierteste Mobilitätsprojekt in ganz Österreich und eines der fortschrittlichsten in ganz Europa ist.“

Für Kärnten bedeutet das Projekt auch einen kräftigen Investitionsschub. Laut Schuschnig wurden 28 Millionen Euro Fördermittel gesichert. Bei der Eröffnung waren unter anderem Bezirkshauptmann Bernd Riepan, Vertreter von Kelag, Postbus, Verkehrsverbund, MCV und Gutmann dabei.


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