"Würde es nicht nochmal machen": Netflix erzählt Jamie Vardys ungewöhnlichen Aufstieg zur Fußball-Ikone
LEICESTER. Jamie Vardy steht im Mittelpunkt einer neuen Netflix-Dokumentation. „Untold UK: Jamie Vardy“ erscheint am 12. Mai 2026 und zeichnet seinen Weg vom abgelehnten Nachwuchsspieler zur Leicester-Legende nach.

Wie The Telegraph am 7. Mai 2026 berichtet, blickt Vardy in der Dokumentation auf eine Karriere zurück, die im modernen Fußball kaum noch wiederholbar wirkt. Der Engländer schaffte den Sprung aus dem unterklassigen Fußball bis in die Premier League.
Vardy wurde als Jugendlicher aussortiert, arbeitete zeitweise in einer Fabrik und spielte später für kleinere Klubs. Erst danach begann sein steiler Aufstieg, der ihn 2012 zu Leicester City führte. Sein Karriereweg war von Beginn an ein schwerer, weswegen er auch sagte: „Wenn du mich bitten würdest, das alles noch einmal zu machen, würde ich es nicht tun.“ (Übersetzung)
Vom Außenseiter zum Torschützenkönig
Bei Leicester wurde Vardy zu einer der prägenden Figuren des englischen Fußballs. In der Saison 2015/16 gewann er mit dem Klub sensationell die Premier League und schrieb damit eines der größten Außenseiterkapitel der Fußballgeschichte.
Die Netflix-Produktion setzt auf Archivmaterial und Gespräche mit Vardy, seiner Frau, früheren Teamkollegen und Trainern. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Tore und Titel, sondern auch Rückschläge, Druck und persönliche Wendepunkte.
Vardy beendete seine Zeit bei Leicester 2025 mit besonderen Zahlen: 500 Pflichtspiele und 200 Tore für den Verein. Danach setzte er seine Karriere in Italien bei Cremonese fort.
Serie widmet sich englischen Fußballgeschichten
„Untold UK“ umfasst drei eigenständige Dokumentationen. Neben Vardy behandelt die Reihe auch Liverpools Champions-League-Triumph von 2005 und die Karriere von Vinnie Jones.
Netflix positioniert die Reihe als Blick hinter bekannte Fußballgeschichten. Die Vardy-Doku dürfte vor allem zeigen, warum sein Weg vom Amateurfußball zum Meistertitel bis heute als Ausnahmefall gilt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden