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SANTA MONICA. Der Berliner Extremsportler Arda Saatci hat seine Ultrachallenge in den USA beendet. Der 28-Jährige lief vom Death Valley bis zum Pier von Santa Monica und legte dabei knapp 605 Kilometer zurück. Im Ziel kam er am Sonntag, 10. Mai, um 23.28 Uhr an.
 

Extremsportler Arda Saatci läuft vom Death Valley bis Santa Monica und beendet seine Ultrachallenge nach 123 Stunden. Foto: Cameron Moon / Red Bull Content Pool

Saatci benötigte für die Strecke insgesamt 123 Stunden, 21 Minuten und 10 Sekunden. Sein ursprüngliches Ziel von 96 Stunden verpasste er damit deutlich, gab das Projekt aber nicht auf.

Nach 96 Stunden hatte er 458 Kilometer absolviert. Danach lief er weiter, bis er das Ziel im Großraum Los Angeles erreichte.

Körper streikte nach 60 Stunden

Während des Laufs kämpfte Saatci mit massiven körperlichen Problemen. Nach rund 60 Stunden musste er medizinisch untersucht werden, weil sein Körper sichtbar an Grenzen kam. Unter anderem hatte er mit Halluzinationen zu kämpfen.

Dadurch wurde eine längere Pause notwendig. Danach setzte der Extremsportler die Challenge mit kurzen Unterbrechungen fort.

Riesenhype im Internet

Begleitet wurde Saatci von einem Fahrzeug, das Versorgung und Schlafmöglichkeiten bot. Der Lauf wurde auf YouTube und Twitch übertragen.

Der Berliner löste im Internet einen Riesenhype unter jungen Menschen aus. Zwischenzeitlich sahen plattformübergreifend mehr als zwei Millionen Menschen in den offiziellen Streams zu. Auf Instagram folgen Saatci rund 1,3 Millionen Menschen.

Große Emotionen im Ziel

Beim Zieleinlauf in Santa Monica wurde Saatci von Zuschauern empfangen. Nach den letzten Metern zeigte sich der Extremsportler sichtlich bewegt.

Zu seinen bekannten Unterstützern zählt auch Fußballprofi Antonio Rüdiger. Saatci hat sich mit seinen extremen Sportprojekten in den sozialen Netzwerken eine große Community aufgebaut.


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