Schwere Unwetter in Italien: Tornado verwüstet Ort - Erdrutsche blockieren Straßen
SIZILIEN/ITALIEN. Heftige Unwetter haben Italien getroffen und schwere Schäden hinterlassen. Auf Sizilien richteten Tornados massive Zerstörungen an, Autos flogen um und ein Schulgebäude wurde beschädigt.

Auch am Festland ist die Lage angespannt: Erdrutsche machten mehrere Straßen unpassierbar.
Tornados hinterlassen Spur der Verwüstung
Besonders schwer traf es den Westen Siziliens. In der Provinz Trapani zogen Berichten zufolge heftige Windhosen über die Gemeinden Marsala, Petrosino und Mazara del Vallo. Die Einsatzkräfte mussten zu zahlreichen Rettungs- und Sicherungseinsätzen ausrücken. In Marsala wurde unter anderem das Schulzentrum des Instituts Alcide De Gasperi schwer beschädigt. Fensterrahmen wurden aus ihren Verankerungen gerissen, Glasscheiben zerbrachen und Unterrichtsmaterialien wurden über das Gelände geschleudert.
Autos umgeworfen – zwei Verletzte
Auch die Nachbargemeinde Petrosino wurde von den Unwettern getroffen. Dort schleuderten die Windböen mehrere Fahrzeuge umher. Ein Auto stürzte in eine Schlucht. Zwei Menschen wurden verletzt und mussten von Feuerwehr und Rettungskräften geborgen werden. Um die örtlichen Einsatzkräfte zu unterstützen, wurden zusätzliche Feuerwehrleute aus anderen Städten alarmiert.
Erdrutsche machen Straßen unpassierbar
Nicht nur Sizilien ist von der Unwetterlage betroffen. Ein ausgeprägtes Tiefdruckgebiet bringt heftige Gewitter und Starkregen nach Italien. Gleichzeitig sorgt eine Kaltfront für einen deutlichen Temperatursturz: Die Temperaturen sollen innerhalb kurzer Zeit um bis zu zehn Grad sinken. Auch am Festland kam es bereits zu erheblichen Auswirkungen. In der Region rund um Neapel, Posillipo und die Insel Ischia blockierten Erdrutsche ganze Straßen. Der Zivilschutz gab für mehrere Regionen Unwetterwarnungen heraus. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, besonders vorsichtig zu sein und gefährdete Gebiete zu meiden.







