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LIBYEN. Fünf Tage lang galt ein Mann in Libyen als vermisst, nun wurde der Fahrer lebend in der Sahara gefunden. Der Vermisste war nach der Abfahrt von einem Ölfeld im Osten des Landes spurlos verschwunden.

Symbolbild: Frank/stock.adobe.com
Symbolbild: Frank/stock.adobe.com

Berichten zufolge verlor der Mann während der Fahrt durch die abgelegene Wüstenregion die Orientierung. Wenig später blieb sein Fahrzeug mitten in den Dünen liegen. In der menschenleeren Gegend begann für den Fahrer ein Überlebenskampf bei Temperaturen von mehr als 40 Grad.

Große Suchaktion in der libyschen Wüste

Das Verschwinden des Mannes löste eine umfangreiche Suchaktion aus. Angehörige und Unterstützer verbreiteten Aufrufe in sozialen Netzwerken, die sich rasch im ganzen Land verbreiteten. An der Suche beteiligten sich Freiwillige, Beduinen aus der Region, Geländewagen-Teams und ein Militärhubschrauber. Trotz der enormen Ausdehnung der Wüste und schwieriger Bedingungen setzten die Helfer ihre Suche tagelang fort. Die Gegend gehört zur Libyschen Wüste, einem besonders unwirtlichen Teil der Sahara. Tagsüber steigen die Temperaturen dort regelmäßig auf extreme Werte, während Wasserquellen und Siedlungen oft viele Kilometer entfernt liegen.

Rettung nach fünf Tagen

Am Sonntag entdeckten Suchteams den erschöpften Mann schließlich nahe seines defekten Fahrzeugs in einem abgelegenen Dünengebiet. Videoaufnahmen der Rettung zeigen den Vermissten völlig entkräftet mitten im Sand. Die Bilder verbreiteten sich anschließend schnell in sozialen Medien und sorgten international für große Aufmerksamkeit. Nach Berichten soll sich der Mann trotz der extremen Bedingungen in vergleichsweise stabilem Zustand befunden haben. Genauere Angaben zu seinem Gesundheitszustand wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Fahrzeug hilft bei Rettung

Mehrere Berichte gehen davon aus, dass das liegengebliebene Fahrzeug entscheidend für das Überleben des Mannes war. In der offenen Wüste sind Fahrzeuge aus der Luft deutlich leichter zu erkennen als einzelne Personen. Experten raten in solchen Situationen häufig dazu, das Auto nicht zu verlassen, da es Schutz bietet und die Chancen erhöht, von Rettungsteams entdeckt zu werden. 


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