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RUMÄNIEN. Drei Tage lang suchten Hunderte Helfer nach dem fünfjährigen Alexandru in den rumänischen Karpaten. Nun wurde der Bub lebend entdeckt – trotz Kälte, Dauerregen und der Gefahr durch Braunbären.

Drei Tage lang galt der fünfjährige Alexandru als verschwunden. Symbolbild: stock.adobe.com/Carlo Prearo

Drei Tage lang galt der fünfjährige Alexandru als verschwunden – nun wurde der Bub in einem Waldgebiet in Rumänien lebend gefunden. Mehr als 500 Einsatzkräfte hatten in der Region Sibiu am Fuss der Südkarpaten nach dem Kind gesucht.

Ein Helikopter entdeckte den Jungen schließlich an einem Hang sitzend. Laut den Rettern war er stark unterkühlt und völlig durchnässt, sein Zustand sei jedoch stabil.

Alex verschwand spurlos

Der Bub hatte seinen Vater laut dem „Daily Mirror“ in den Wald begleitet, wo dieser einen Elektrozaun montieren wollte. Nach Angaben der Behörden verlor der Mann seinen Sohn nur für einen kurzen Moment aus den Augen.

Der Fünfjährige lief offenbar in ein Gebüsch – und verschwand spurlos. Zunächst suchte der Vater selbst stundenlang nach dem Kind. Als es dunkel wurde, alarmierte er die Polizei.

Großangelegte Suchaktion

Daraufhin begann eine großangelegte Suchaktion in dem rund 1500 Hektar großen Waldgebiet. Neben Polizisten und Feuerwehrleuten beteiligten sich auch Förster, Rettungskräfte und zahlreiche Freiwillige an der Suche.

Die Hoffnung, Alexandru noch lebend zu finden, schwand mit jedem Tag – nicht zuletzt wegen der schwierigen Bedingungen. In der Region herrschten eisige Temperaturen und heftiger Regen. Zudem leben in den rumänischen Karpaten die größten Braunbären-Bestände Europas.

Helikopter entdeckte den Jungen

Am Mittwochnachmittag, 13. Mai, dann die erlösende Nachricht: Ein Helikopter sichtete den Jungen aus der Luft. Er saß laut Einsatzkräften mit gefalteten Händen an einem Hang. Die Retter brachten ihn anschließend in Sicherheit, versorgten ihn mit Wasser und wärmten ihn auf.

Der Vater bedankte sich nach der Rettung bei allen Helfern. „Ich möchte allen von ganzem Herzen danken“, sagte er laut lokalen Medien.


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Elisabeth F.
Elisabeth F.
19.05.2026 15:29

Welch ein Glück

Der Junge ist wohl unter dem Schutz der Muttergottes gestanden. Er ist am 13. Mai, dem Fatimatag mit gefalteten Händen gefunden worden


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