Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

French Open 2026: Diese Spieler könnten Jannik Sinner vom Titelgewinn stoppen

Tips LogoManuel Tonezzer, 22.05.2026 06:30

PARIS. Jannik Sinner reist als großer Favorit zu den French Open 2026 an und könnte sich in Paris seinen Traum vom Karriere-Grand-Slam erfüllen. Diese Spieler könnten den Italiener vom Gewinn seines fünften Grand-Slam-Titels abhalten:

Jannik Sinner ist seit Februar ungeschlagen und gewann zuletzt das Masters-Turnier von Rom. Foto: APA-Images / Eyevine / Li Jing Xinhua

Jannik Sinner ist derzeit das Maß aller Dinge in der Tenniswelt. Seit Mitte Februar hat der Italiener kein Match mehr verloren, gewann die Masters-Turniere in Indian Wells Masters, Miami Open, Monte-Carlo Masters, Madrid Open und Italian Open – und wirkte dabei mehrfach nahezu unbezwingbar.

Lob für Sinner gab es unter anderem von seinen Konkurrenten Alexander Zverev und Novak Djokovic. Nun könnte der Weltranglistenerste bei den French Open seinen Lauf fortsetzen und mit dem Gewinn seines fünften Major-Titels den nächsten Schritt Richtung Karriere-Grand-Slam machen – und das im Alter von nur 24 Jahren.

Mit Alcaraz fehlt der Titelverteidiger

Dabei spielt Sinner auch das Fehlen seines größten Konkurrenten in die Karten: Titelverteidiger Carlos Alcaraz musste seinen Start in Roland Garros verletzungsbedingt absagen. Angesichts von Sinners herausragender Form und dem Ausfall des Spaniers stellt sich deshalb die Frage: Wer kann den Italiener in Paris überhaupt noch vom Titelgewinn abhalten? (Das gesamte Teilnehmerfeld im Überblick>>>)

Auslosung spricht für Sinner

Auch die Auslosung meinte es gut mit Sinner. Zum Auftakt trifft die Nummer eins der Welt auf den französischen Wildcard-Spieler Clément Tabur, gegen den er bislang noch nie gespielt hat.

Generell wirkt der Turnierbaum aus Sicht des Italieners günstig: Die derzeit formstärksten Konkurrenten befinden sich allesamt in der unteren Tableauhälfte. Ein mögliches Duell mit Djokovic könnte erst im Finale stattfinden.

Spieler wie Jakub Menšík, Arthur Fils, Casper Ruud oder João Fonseca befinden sich ebenso in der unteren Hälfte wie Zverev und Djokovic. Gerade Zverev dürfte einen äußerst schwierigen Weg bis ins Endspiel vor sich haben.

Cerundolo als Stolperstein?

Gemäß der Setzliste würde Sinner nach einem Erstrundensieg auf den argentinischen Sandplatzspezialisten Juan Manuel Cerúndolo treffen. Ein unangenehmer Gegner, der Sinner mit seinem Linkshänder-Spiel durchaus Probleme bereiten könnte. Die bisher einzige Begegnung der beiden fand 2023 in Wimbledon statt, damals gewann der Italiener allerdings souverän in drei Sätzen.

In Runde drei könnte es zum Duell mit dem talentierten Spanier Martín Landaluce kommen, ehe im Achtelfinale mit Landsmann Luciano Darderi ein erster echter Härtetest warten könnte. Darderi bezwang in dieser Saison in Rom bereits Zverev und fühlt sich auf Sand besonders wohl. Zudem gewann der 24-Jährige heuer das Turnier in Santiago de Chile.

Shelton, Bublik oder Cobolli im Viertelfinale 

Im Viertelfinale könnte gemäß der Setzliste Ben Shelton warten. Sand zählt zwar nicht zum Lieblingsbelag des US-Amerikaners, mit seinem Turniersieg in München setzte er zuletzt aber dennoch ein Ausrufezeichen.

Ebenso realistisch wäre allerdings ein italienisches Duell mit Flavio Cobolli, der auf Sand stark aufspielt und Sinner durchaus fordern könnte. Auch Alexander Bublik wäre als Überraschungskandidat denkbar, obwohl der Kasache normalerweise kein ausgewiesener Sandplatzspezialist ist.

Halbfinale gegen Medvedev oder Auger-Aliassime möglich

In einem möglichen Halbfinale könnten Daniil Medvedev oder Felix Auger-Aliassime warten. Medvedev gilt zwar ebenfalls nicht als großer Fan des roten Belags, präsentierte sich zuletzt in Rom gegen Sinner aber stark und nahm ihm sogar einen Satz ab.

Dass sich der Russe allerdings über drei Gewinnsätze gegen den Weltranglistenersten durchsetzen kann, erscheint derzeit eher unrealistisch. Auger-Aliassime wiederum arbeitete sich im vergangenen Jahr Schritt für Schritt zurück in Richtung Weltspitze, zeigte auf Sand in dieser Saison bislang aber noch nicht seine beste Form.

Großer Showdon im Finale

Im Finale könnte schließlich der ganz große Showdown warten – etwa gegen Djokovic, Zverev oder Ruud. Alle drei würden Sinner vor enorme Herausforderungen stellen. Djokovic bringt die Erfahrung und Klasse eines 24-fachen Grand-Slam-Siegers mit, Zverev zählt auf Sand traditionell zu den stärksten Spielern der Tour, und Ruud erreichte in Paris bereits zwei Mal das Endspiel. Dennoch wäre Sinner gegen jeden dieser Gegner favorisiert.

Denn aktuell spricht nahezu alles für den Italiener: Form, Selbstvertrauen, Auslosung und die Tatsache, dass sein größter Rivale Alcaraz fehlt. Sollte Sinner tatsächlich den Titel in Paris holen, wäre das keine Überraschung mehr, sondern die logische Fortsetzung einer beeindruckenden Dominanzphase.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden

Antworten
Şehmuz K.
Şehmuz K.
22.05.2026 07:48

Handel mit Kryptowährungen

Suchen Sie nach zuverlässigen Handelssignalen und Expertenstrategien? Erhalten Sie kostenlosen Live-Support für den Handel mit Gold, Öl, Aktien, Devisen und Kryptowährungen. Kontaktieren Sie Nelson auf Telegram (NildaSGNL) für vertrauenswürdige Markteinblicke.