Zug erfasst Schulbus in Buggenhout
BELGIEN. In Belgien ist am Dienstagmorgen ein Schulbus an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst worden. Vier Menschen starben, darunter zwei Kinder, der Fahrer und ein weiterer Erwachsener. Zwei Personen wurden schwer verletzt.

Wie WELT am 26. Mai 2026 berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 8.15 Uhr in der ostflämischen Gemeinde Buggenhout. In dem Kleinbus saßen demnach sieben Kinder, der Fahrer und eine Begleitperson.
Schranken waren laut Betreiber geschlossen
Nach Angaben des Schienennetzbetreibers Infrabel waren die Sicherungsanlagen aktiv. Die Schranken sollen unten gewesen sein, die Warnlichter standen auf Rot. Warum der Bus dennoch auf die Gleise geriet, ist noch unklar.
Der Zug kam aus Richtung Brügge und näherte sich bereits dem Bahnhof Buggenhout. Der Lokführer leitete laut Infrabel noch eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht verhindern.
Großaufgebot am Unfallort
Der Schulbus wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Seite geschleudert. Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot aus. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.
Im Zug wurde niemand verletzt. Rund 100 Fahrgäste wurden evakuiert. Der Zugverkehr zwischen Dendermonde und Londerzeel wurde unterbrochen, Ersatzbusse kamen zum Einsatz.


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