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LANGSCHLAG. Die Trockenheit spitzt sich weiter zu, jetzt zieht die erste Gemeinde im Bezirk Zwettl die Reißleine: In Langschlag ist das Befüllen privater Pools aus der Gemeindewasserleitung ab sofort verboten.

Symbolbild: Nick Stubbs/stock.adobe.com
Symbolbild: Nick Stubbs/stock.adobe.com

Grund für die drastische Maßnahme ist die angespannte Trinkwassersituation. Die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichend Wasser habe oberste Priorität, heißt es aus der Gemeinde. Gerade in den Sommermonaten könne es durch hohe Verbrauchsspitzen zu Belastungen im Leitungsnetz kommen.

Weitere Gemeinden reagieren bereits

Während in einigen Orten noch keine Einschränkungen gelten, wird andernorts bereits reguliert. In Schönbach ist die Poolbefüllung nur noch nach Rücksprache mit der Gemeinde erlaubt. Empfohlen wird ein zeitlich gestaffeltes Befüllen, idealerweise in den Abend- oder Nachtstunden. In Gutenbrunn und Schweiggers gibt es derzeit noch keine Einschränkungen

Gemeinden dürfen Wasserverbrauch einschränken

Rechtlich sind solche Maßnahmen zulässig: Bei Wassermangel können Gemeinden die Nutzung von Trinkwasser einschränken oder zeitweise untersagen, darunter fällt auch das Befüllen von Pools, Gartenbewässerung oder Autowäsche. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit für Haushalte zu gewährleisten und Druckabfälle im Leitungsnetz zu vermeiden.

Trockenheit als Auslöser

Die aktuelle Wetterlage verschärft die Situation: In Teilen Niederösterreichs bleibt der Niederschlag seit Wochen deutlich unter dem Durchschnitt. Besonders kleinere Gemeinden im Waldviertel reagieren daher zunehmend mit lokalen Verboten und Einschränkungen.

Sommer ohne Pool?

Für viele Haushalte ist der eigene Pool im Garten längst fixer Bestandteil des Sommers. Die aktuellen Maßnahmen zeigen jedoch: In einigen Regionen wird dieser Komfort nun zur Frage der Wasserversorgungssicherheit. Wer sicher gehen möchte, sollte sich daher vor der Poolbefüllung bei der Gemeinde informieren.


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