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JUFA Hotels in Hamburg: Österreichisches Familienkonzept knackt Millionen-Marke an der Elbe

Tips LogoThomas Leitner, 28.05.2026 08:48

STEIERMARK/HAMBURG. Vom steirischen Tourismusmodell zum Millionen-Erfolg in Hamburg. Das JUFA Hotel HafenCity begeistert Familien, Einheimische und Gäste gleichermaßen.

Michael Feiertag, Steiermark Geschäftsführer, Susanne Haubenhofer, GF Genussregion Graz, Gerhard Wendl, CEO JUFA Hotels, Bernd Aufderheide, Präsident DEHOGA Hamburg (v. li.) (Foto: JUFA Hotels)

Schon vor der offiziellen Bilanz steht fest: Das JUFA Hotels schreibt in Norddeutschland eine echte Erfolgsgeschichte. Das JUFA Hotel Hamburg HafenCity wird noch heuer die Marke von einer Million Übernachtungen knacken – und das in weniger als acht Jahren. Damit sorgt ein steirisches Tourismuskonzept mitten in einer der härtesten Hotelmärkte Europas für Aufsehen.

Vom steirischen Familienhotel zum Hamburger Erfolgsmodell

Was einst in der Steiermark entwickelt wurde, funktioniert heute auch an der Elbe hervorragend. Das Besondere: Das Hotel versteht sich nicht nur als klassische Unterkunft, sondern als „Open House“. Gäste, Familien aus dem Viertel, Geschäftsreisende und Einheimische treffen dort ganz selbstverständlich aufeinander. Genau dieses offene Konzept macht das Haus in der Hamburger HafenCity so erfolgreich.

Große Spielbereiche, offene Gastronomie und unkomplizierte Gastfreundschaft sorgen dafür, dass sich das Hotel längst zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt hat. Die Stadt Hamburg unterstützte das Projekt von Beginn an und stellte das Grundstück in der HafenCity zur Verfügung – ein entscheidender Schritt für den späteren Erfolg.

Hamburg liebt die Steiermark – und umgekehrt

Hinter dem Boom steckt aber noch mehr: Die touristische Verbindung zwischen Norddeutschland und Österreich wird immer stärker. Während Hamburg zu den beliebtesten Städtedestinationen der Österreicher zählt, entdecken immer mehr Norddeutsche die Steiermark für sich.

Vor allem die Mischung aus Natur, Kulinarik, Wein, Thermen und entspannter Lebensart zieht Gäste aus dem Norden an. Seit 2020 stiegen die Gästeankünfte aus Norddeutschland in der Steiermark um beeindruckende 65,6 Prozent auf fast 66.000 Ankünfte. Auch die Nächtigungen legten massiv zu und erreichten zuletzt mehr als 272.000 Übernachtungen.

Besonders auffällig: Die norddeutschen Gäste bleiben deutlich länger als viele andere Urlauber. Durchschnittlich verbringen sie mehr als vier Nächte im „Grünen Herz Österreichs“.

Millionen-Erfolg mit klarer Strategie

Für Gerhard Wendl ist der Erfolg ein klares Signal: Leistbare Familienangebote und offene Begegnungsräume seien längst nicht nur gesellschaftlich wertvoll, sondern auch wirtschaftlich hoch erfolgreich.

Auch Michael Feiertag sieht darin einen starken Trend. Gerade Gäste aus Ballungsräumen wie Hamburg würden gezielt nach Authentizität, Natur und echter Gastfreundschaft suchen – genau jene Mischung, mit der die Steiermark derzeit punktet.


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