Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

PARIS. Alexander Zverev hat nach seinem French Open Triumph ein Interview vorzeitig abgebrochen. Auslöser waren Nachfragen zu früheren Vorwürfen häuslicher Gewalt gegen den deutschen Tennisprofi. Für Zverev gilt in beiden Fällen die Unschuldsvermutung.

Nach Fragen zu früheren Vorwürfen häuslicher Gewalt brach Tennisprofi Alexander Zverev ein Interview ab. Foto: KI-generiert

Wie t-online am 9. Juni 2026 berichtet, wurde das Gespräch mit der französischen Sportzeitung „L'Équipe“ während einer Autofahrt geführt. Zunächst ging es um sportliche Themen rund um Zverevs ersten Grand Slam Titel.

Dann sprach der Reporter einen Vorfall bei den US Open 2025 an. Damals hatte eine Zuschauerin während eines Zverev Matches auf die früheren Vorwürfe zweier Ex Partnerinnen angespielt.

Verfahren endete ohne Schuldspruch

Im Fall seiner früheren Partnerin Brenda Patea war 2023 ein Strafbefehl gegen Zverev erlassen worden. Der Tennisprofi legte dagegen Einspruch ein.

Später wurde das Verfahren nach einer außergerichtlichen Einigung beendet. Ein Schuldeingeständnis war damit nicht verbunden, ein Urteil über Schuld oder Unschuld gab es nicht.

Berater greift ein, Gespräch endet

Zverev reagierte laut Bericht zunächst knapp auf die Nachfragen. Als der Journalist den Umgang der Medien mit dem Thema ansprach, soll ein Berater des Profis eingeschritten sein.

Kurz darauf beendete Zverev das Interview. Der 29-Jährige hatte zuvor in Paris seinen ersten Grand Slam Titel gewonnen.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden