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MOTTA DE‘ CONTI/ITALIEN. In Motta de’ Conti in der italienischen Provinz Vercelli ist ein Kleinkind nach einem schweren Unfall ums Leben gekommen.

Symbolbild: Stockhausen/stock.adobe.com
Symbolbild: Stockhausen/stock.adobe.com

Berichten zufolge passierte die Tragödie am Sonntag in einem Haus, in dem sich die Großeltern und mehrere Geschwister des Kindes aufhielten. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Kleinkind mit einer unter Spannung stehenden elektrischen Leitung oder einem defekten Teil der Elektroinstallation in Kontakt gekommen sein. Die genauen Umstände sind jedoch weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Reanimationsversuche erfolglos

Nach dem Stromschlag wurde das Kind mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die medizinischen Einsatzkräfte und Ärzte versuchten über längere Zeit, das Leben des Kindes zu retten. Die Reanimationsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Die Ermittler prüfen derzeit, wie es zu dem Stromkontakt kommen konnte und welche Rolle der Zustand der elektrischen Anlage im Haus spielte.

Freiliegende Kabel im Fokus

Die Polizei untersucht gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft von Vercelli die Wohnung der Großeltern. Im Mittelpunkt stehen dabei mögliche freiliegende oder nicht ausreichend gesicherte Kabel sowie andere mögliche Mängel an der Elektroinstallation. Auch technische Untersuchungen vor Ort sollen nun klären, an welcher Stelle der Stromschlag ausgelöst wurde. Ein Teil des Hauses wurde für die Ermittlungen gesichert, damit der Zustand der elektrischen Anlagen und mögliche Spuren des Unfalls genau untersucht werden können.

Obduktion und Ermittlungen

Die bereits durchgeführte Obduktion soll Hinweise auf eine Verletzung an einem Finger ergeben haben, die mit dem Stromschlag in Verbindung stehen könnte. Die Ermittlungen dauern an. Erst die technischen Gutachten und die weiteren Untersuchungen sollen endgültig klären, wodurch der tödliche Stromschlag ausgelöst wurde. 


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