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MIAMI. Der somalische Schiedsrichter Omar Artan darf nicht in die USA einreisen und wird bei der Fußball-WM 2026 nicht im Einsatz sein. Der Referee hätte als erster Somalier bei einer Weltmeisterschaft gepfiffen. Die FIFA verweist bei der Entscheidung auf die US-Behörden.

Omar Artan darf nicht in die USA einreisen und verpasst die Fußball-WM 2026. Die FIFA verweist auf die US-Behörden. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Omar Artan sollte Teil des großen Schiedsrichterteams für die WM 2026 sein. Wie der Guardian am 8. Juni 2026 berichtet, wurde dem Schiedsrichter am Wochenende am Flughafen Miami die Einreise verweigert, obwohl er demnach ein gültiges Reisevisum gehabt haben soll.

Die FIFA teilte mit, Artan könne bei der WM 2026 nicht eingesetzt werden. Zugleich erklärte der Weltverband, dass er nicht in Visa- und Einreiseverfahren des Gastgeberlandes eingebunden sei.

Somalia kritisiert Entscheidung

Aus Somalia kommt deutliche Kritik an der verweigerten Einreise. Vertreter des Landes sehen den Fall als Rückschlag für Fairness und Chancengleichheit im Fußball.

Artan gilt als einer der angesehensten Unparteiischen Afrikas. Er wurde im Vorjahr als bester Schiedsrichter Afrikas ausgezeichnet, leitete Spiele beim Afrika Cup 2023 und ist seit 2018 FIFA-Schiedsrichter.

WM-Team verliert erfahrenen Referee

Der Somalier sollte zu jenen 170 Unparteiischen, Assistenten und Video-Schiedsrichtern gehören, die bei der WM 2026 die insgesamt 104 Spiele betreuen. Nach der verweigerten Einreise hält sich Artan laut Bericht wieder in Istanbul auf, wo er in den vergangenen Monaten stationiert war.

Der Fall lenkt erneut den Blick auf mögliche Reiseprobleme rund um die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Zuvor waren laut Bericht auch Personen aus anderen Ländern von Visa- oder Einreiseschwierigkeiten betroffen.


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